SPD und Verwaltung lassen Autofahrer mit ihren Problemen alleine

CDU-Ratsfraktion Gelsenkirchen 09.04.2018 - Foto Volker Wiciok
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Kurth: „Schlag ins Gesicht aller Autofahrerinnen und Autofahrer“

Zur gestrigen Debatte im Rat der Stadt rund um die Problemstellungen, die im Individualverkehr durch die Taktumstellung der Linie 302 von 10 auf 5 Minuten auftreten, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Sascha Kurth:
„Wir begrüßen, dass die Linie 302 auch langfristig im 5-Minuten-Takt zwischen der Gelsenkirchener Altstadt und Buer verkehren soll. Der Takt ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität des ÖPNV, wenn auch bei weitem nicht der einzige. Die Realität ist aber: Die Taktumstellung führt zu erheblichen Problemen im täglichen Berufsverkehr auf unseren Straßen in Gelsenkirchen. Bürgerinnen und Bürger stehen im Stau, kommen zu spät zur Arbeit und die Anwohnerinnen und Anwohner werden durch Lärm und Emissionen zusätzlich belastet. Aus Umweltgesichtspunkten ist die derzeitige Situation daher ein Desaster.“

Für die CDU-Ratsfraktion ist das ein Zustand, der nicht sein muss: „Wir müssen die komplette Verkehrslenkung auf den veränderten Takt einstellen, nur dann kann es reibungslos funktionieren. Andere Städte machen vor, dass das problemlos möglich ist, wenn man will. Dass die SPD, entgegen aller anderen Vertreter im Rat der Stadt, sich der Einsicht verweigert, dass wir hier Probleme haben, die gelöst gehören, ist ein Schlag ins Gesicht aller Autofahrerinnen und Autofahrer in unserer Stadt, die sich jeden Tag durch den Verkehr quälen. Die Problemlage ist bei Verwaltung und SPD unstrittig angekommen; nur einer lösungsorientierten Debatte verweigert man sich. Wer meint, die Menschen könnten ihre Probleme mit ‚früher losfahren‘ lösen, soll das unter anderem allen hart arbeitenden Eltern sagen, die beispielsweise an bestimmte Zeiten von KITAs und Kindergärten gebunden sind. Die Probleme gehören gelöst und nicht auf den Schultern unserer Bürgerinnen und Bürger abgeladen“, so Kurth abschließend.

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