Bürgerschützenverein Rotthausen bietet eine Zweitverwertung an
Weihnachtsbäume werden recycelt

Bis zu ihrem nächsten großen und glanzvollen Einsatz müssen sich die ausgedienten Weihnachtsbäume noch ein wenig gedulden, aber am Karsamstag kommen sie noch einmal ganz groß raus, wenn sie in Flammen aufgehen. Foto: Privat
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Weihnachtsbaum-Recycling? Was soll das denn sein? Fragt sich sicher der ein oder andere Leser. Die Lösung ist einfach: Die ausgedienten Bäume werden einem neuen Verwendungszweck zugeführt, der sie nochmals in neuem Glanz erstrahlen lässt.

Spätestens mit dem Maria Lichtmess-Tag ging am 2. Februar die Weihnachtszeit zu Ende und damit endete auch die Lebensdauer der Weihnachtsbäume in den Kirchengemeinden der Stadt.
Und hier genau greift die Idee der Rotthauser Bürgerschützen: „Die lieb gewonnenen Weihnachtsbäume mussten nun wieder unsere Kirchen verlassen. Aber in unserer evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde verschwinden sie nicht einfach, sondern sie werden noch mal gebraucht, quasi recycelt.“
Denn aus der evangelischen Altstadtkirche, der Friedenskirche in Schalke und der evangelischen Kirche in Rotthausen hat der Bürgerschützenverein Rotthausen die Tannenbäume nach ihrem Abbau abgeholt.
Derzeit werden die Bäume am Vereinsheim des BSV an der Mechtenbergstraße zwischengelagert. Und am Karsamstag, 20. April, werden sie dann wieder im Mittelpunkt stehen, und zwar beim großen Osterfeuer der Rotthauser Bürgerschützen.
Aus der Glut des Osterfeuers werden dann Kerzen entzündet, mit denen das Licht zurück in die Kirchen kommt und so schließt sich der Recycling-Kreislauf.
Wie in den Vorjahren soll der Erlös des Kaffeetrinkens, das ab 14.30 Uhr im Rahmen des Osterfeuers stattfindet, der evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde als Zuschuss zum Erwerb der nächsten Weihnachtsbäume gespendet.

Bis zu ihrem nächsten großen und glanzvollen Einsatz müssen sich die ausgedienten Weihnachtsbäume noch ein wenig gedulden, aber am Karsamstag kommen sie noch einmal ganz groß raus, wenn sie in Flammen aufgehen. Foto: Privat
Fast wirkt es, als würde der Tannenbaum fliegen, aber keine Sorge: Er hängt im wahrsten Sinne „am Haken“, und zwar eines Kranarmes am Laster aus dem Betrieb von BSV-Geschäftsführerin Ingrid Sackenreuther. Foto: Privat
Autor:

silke sobotta aus Gelsenkirchen

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