Hahnenbach: Zweiter Bauabschnitt in Planung

Brauck. Vom Abwasser hat die Emschergenossenschaft den Hahnenbach bereits in den vergangenen Jahren befreit. Die ökologische Verbesserung des Gewässers ist anschließend in zwei Bauabschnitte aufgeteilt worden.

Den ersten zirka 1,4 Kilometer langen Bereich bis zur Roßheidestraße hat die Emschergenossenschaft bereits umgestaltet – nun folgt der Umbau des Unterlaufs bis zur Mündung in die Boye. Und hier entsteht ein völlig neuer Gewässerbereich, den die Emschergenossenschaft mit einem neuen Rad- und Fußweg auch erleb- und wahrnehmbar machen will. Noch im Winter wollen die Emschergenossenschaft und die Stadt Gladbeck die Bürger über die Planungen informieren.

Der 2. Bauabschnitt der ökologischen Verbesserung des Hahnenbachs erstreckt sich über eine Länge von 990 Meter. Unmittelbar hinter der Roßheidestraße fließt der Hahnenbach auf einer Länge von etwa 160 Metern derzeit noch zwischen Spundwänden – in einer Tiefenlage von sechs Metern. Um das Gewässer dennoch erlebbar zu machen, plant die Emschergenossenschaft nun, einen Fuß- und Radweg unmittelbar an die Spundwandstrecke zu legen, so dass der Blick auf den Bach möglich sein wird.

2. Bauabschnitt ist fast 1000 Meter lang

Am Ende der Spundwandstrecke soll ein neues Gewässer-Pumpwerk entstehen, das den Bach auf ein höheres Niveau hebt, damit er im freien Gefälle abfließen kann. In diesem Bereich soll der Hahnenbach nicht mehr zum Abwasser-Pumpwerk Hahnenbach und über dieses Bauwerk in die Boye befördert werden. Vielmehr plant die Emschergenossenschaft, auf einer Strecke von rund 800 Metern eine völlig neue und naturnahe Gewässertrasse zu modellieren. Damit erhält der Hahnenbach auch eine neue Mündung in die Boye. Dieser Mündungsbereich soll ebenfalls durch die Erstellung eines neuen Weges für die Bürger erlebbar gemacht werden.

Renaturierter Bach wird für Bürger erlebbar

Die Emschergenossenschaft befasst sich bis zum Frühjahr 2013 noch mit der Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Noch vor dem Frühjahr wollen Emscher-genossenschaft und die Stadt Gladbeck gemeinsam die Bürger und Anwohner ausführlich über die Planungen informieren. Dazu wird noch gesondert eingeladen, sobald ein Veranstaltungstermin vereinbart wurde.

Im Sommer und Herbst 2013 will sich die Emschergenossenschaft schließlich mit der Ausführungsplanung beschäftigen. Würde eine Baugenehmigung im Herbst erfolgen, erfolgt im Anschluss die Ausschreibung und die Vergabe des Projektes. Baubeginn wäre demnach frühestens im Frühjahr 2014. Die Emschergenossenschaft rechnet derzeit mit einer Bauzeit von voraussichtlich zwölf Monaten.

Foto: www.pixelio.de

Autor:

Christian Gensheimer aus Essen-Nord

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