Schulden unserer Stadt Gladbeck
Prophezeite Haushalt-Minus unserer Stadt in Höhe von 2,1 Mio.€

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Wie unsere Stadtverwaltung gestern,27.11.19, auf der HP informiert:

Der Haushalt 2020 kann ausgeglichen werden.
Nach 2018 und 2019 kann auch der Haushalt für das kommende Jahr mit einem kleinen Überschuss beschlossen werden.

Grünes Licht für den Haushalt 2020

Von 1991 bis 2017 hatten die Haushalte stets mit einem Minus abgeschlossen.
Dies teilten Bürgermeister Ulrich Roland und Stadtkämmerer Thorsten Bunte heute, 27. November, den Mitgliedern des Rates in einer Informationsveranstaltung mit.
Damit ist auch eine Erhöhung der Grundsteuer, die von der Verwaltung als letzter Ausweg zum Ausgleich des Haushaltes ins Gespräch gebracht worden war, für den kommenden Haushalt vom Tisch.

Bürgermeister und Stadtkämmerer hatten am 10. Oktober den Haushalt für das Jahr 2020 noch mit einem Defizit von 2,1 Mio. Euro eingebracht.
Hinzu kam, dass die Bezirksregierung die Auszahlung der Konsolidierungshilfe für das Jahr 2019
(6 Mio. Euro) zurück gehalten
hat,
weil eine der Voraussetzungen hierfür ein ausgeglichener Haushalt für das Jahr 2020 ist.

„Durch die Haushaltsbeschlüsse des Kreises Recklinghausen vom vergangenen Montag und Verbesserungen bei Zahlungen von Bund und Land können wir den Haushaltsausgleich jetzt knapp darstellen“,
sagen Roland und Bunte.
Konkret sinken die Umlagen, die die Stadt an den Kreis und weiter an den Landschaftsverband Westfalen Lippe zahlen muss. Zusätzlich stellt der Kreis den Städten aus seiner Ausgleichsrücklage Gelder zur Verfügung.

Damit trägt allein der Kreis mitfast 1,4 Mio Euro zum Haushaltsausgleich bei.
Darüber hinaus bekommt die Stadt mehr Geld vom Land im Rahmen der Schlüsselzuweisungen (425.000 Euro) und muss 545.000 Euro weniger für die Lasten der deutschen Einheit zahlen.

„Diese Entwicklungen waren für uns bei der Einbringung des Haushaltes noch nicht absehbar“, erläutern Roland und Bunte.
„Wir haben deshalb auch die Informationsveranstaltung für den Rat um eine Woche verschoben, um sodie Auswirkungen der Kreistagsbeschlüsse zum Haushalt des Kreises noch einarbeiten zu können. Damit sieht es so aus, dass wir statt eines Defizits von 2,1 Mio. Euro ein ganz leichtes Plus haben werden. Wie hoch dies genau ausfallen wird, steht zurzeit aber noch nicht fest.
Bis zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, in dem traditionell über den Haushaltsentwurf der Verwaltung diskutiert und beraten wird, stehen der Stadtverwaltung daher noch arbeitsintensive Tage bevor!“

Bürgermeister Roland betont ausdrücklich: „Wichtig für uns ist, dass wir dem Rat nun einen seriös kalkulierten, zwar extrem auf Kante genähten, aber genehmigungsfähigen Haushalt vorlegen können.
Dank gebührt ausdrücklich dem Kreis, der durch den Rückgriff auf seine Ausgleichsrücklage und eine niedrigere Kreisumlage uns allein mit fast 1,4Mio. Euro geholfen hat!"

„Damit ist uns der vom Gesetzgeber im Rahmen des Stärkungspaktes geforderte Haushaltsausgleich erneut, wenn auch mit erheblichen Anstrengungen, gelungen“, freuen sich Roland und Bunte.

„Der größte Posten im Haushaltssanierungsplan waren Personaleinsparungen,“erklärt Personalamtsleiter Berthold Barheier: „90 Stellen haben wir seit 2010 gestrichen,
gleichzeitig mussten wir aber aufgrund gesetzlicher Vorgaben von Bund und Land 270 Stellen
neu einrichten.
Dazu gehören 95 Stellen bei den Kitas,
29 bei der Feuerwehr, 64 im Jobcenter sowie 14 im Jugendamt.“

Insgesamt wurden die Haushaltsverbesserungen während des Stärkungspaktes zu 62 % durch Einsparungen und 38 % durch Mehreinnahmen erreicht.

Besonders freuen können sich die Schülerinnen und Schüler in Gladbeck über die Mehreinnahmen und den damit verbundenen Haushaltsausgleich:
Für die Digitalisierung der Schulen kann 2020 fast eine halbe Mio. Euro mehr ausgegeben werden als ursprünglich geplant

Das passt ja gut : vor dem Kommunalwahl-Jahr Sept. 2020.

Heißt m.E. weiterhin:  keine Ausgaben die nicht GANZ dringend & zwingend nötig sind.

Da sollte sich Politik endlich arg zurückhalten.
(wird sicherlich dem/der einen o.anderen Politiker*In schwer fallen)

Wie sagte Herr Bürgermeister Roland: Zitat, siehe im Text,
**zwar extrem auf Kante**  

Stutzig macht allerdings:
Eine Aussage aus der Tagespresse,
dass man in Richtung "vorgeschlagener Ehrenrente für freiwillige Feuerwehrleute" ,
(was ja grundsätzlich nicht falsch wäre ! ) 
schon wieder in 50.000€ /Jahr ~~ mehr~~ verkraften könne.

( auch nur um Wählerstimmen zu locken? Oder kann man wirklich ? !
Kommen dann noch mehr Wünsche ?? )

Das Geburtstags-Feier-Jahr 2019 neigt sich dem Ende.*

Viele gute und oft kostenfreie Feierei-Angebote gab es und konnten genutzt werden.

Diese Ausgaben fallen ja nun auch nicht mehr an !!?

* oder, siehe frwl. Feuerwehr Rente, hat man hier noch ein Loch mit Geld dafür entdeckt ?

Als gebürtiger Bürger (Anfang 1945) dieser Stadt
würde mir doch recht gerne offene, nachvollziehbare Aussagen wünschen.
Und nicht alles Bröckchenweise erfahren müssen.

Autor:

Wolfgang Kill aus Gladbeck

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