Dietmar Chudaska als neuer Superintendent eingeführt

Superintendent Dietmar Chudaska (Mitte) wurde von der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, in sein neues Amt eingeführt.
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Mit einem festlichen Gottesdienst in der Gladbecker Petruskirche wurde der neue Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten, Pfarrer Dietmar Chudaska, von der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, in sein Amt eingeführt.

„Mit dem neuen Amt tragen Sie große Verantwortung, es kommen neue Erwartungen auf Sie zu, neue Möglichkeiten aber auch neuer Druck“, sagte Präses Kurschus in ihrem Einführungswort. Von dem leitenden Geistlichen des Kirchenkreises erwarteten die Menschen Orientierung. Sie wünschte dem neuen Superintendenten, in seinem Amt auch unbekannte Wege zu wagen. „Gott lässt Sie nicht im Stich“, gab die Präses Dietmar Chuaska mit auf den Weg.

In seiner Einführungspredigt setzte sich Chudaska für eine von Gott geführte Kirche ein, die nicht aus Angst vor der Zukunft getrieben werde. „Hier liegt eine der großen Herausforderungen für diejenigen, die Verantwortung in der Kirche übernehmen“, zeigte sich Chudaska überzeugt.

„Natürlich bleibt die Herausforderung als Kirche, an den Hauptstraßen des Lebens zu sein. Den Puls am Mainstream zu haben.“ Die Kirche müsse sich einlassen auf neue Kommunikationsformen, präsent sein auf neuen sozialen Plattformen, auch neue Veranstaltungsformate ausprobieren. „Sie soll neuen Trends nicht verpassen und doch muss die Bereitschaft zur Begegnung von Person zu Person bleiben“, sagte der neue Superintendent. Diese persönliche Begegnung mache bis heute die Stärke der christlichen Gemeinde aus und sei durch nichts zu ersetzen.

Die gegenwärtigen Veränderungen sehe er mit Sorge. „Wir wissen um den demografischen Faktor und haben längst erkannt, dass der Grundwasserspiegel christlichen Wissens ständig sinkt. Wir haben keine Patentrezepte, um Gemeinde und Kirche zu bauen“, räumte Chudaska ein. „Aber wir haben Verheißungen von Gott, durch die uns neues Leben und Zukunft geschenkt werden soll.“
Bei seiner Wahl zum Superintendenten habe Dietmar Chudaska ein klares Votum für seine Amtsübernahme erzielt, sagte Albert Henz, Vizepräsident der westfälischen Landeskirche in seinem Grußwort.

Im Amt des Superintendenten gebe es sehr schöne Aufgaben. „Besonders ist das die Teilhabe am Hirtenamt der Kirche, die Durchführung von Ordinationen und Visitationen, Einführungen und Jubiläen sowie Funktionen in der Öffentlichkeit.“ Dem neuen Superintendenten bot Henz Entlastung und Unterstützung durch die Landeskirche an. Es sei ein Wunder, dass Christus seine Kirche durch unverkommene Menschen baut. „Mögen wir alle miteinander nach bestem Vermögen mitbauen an einem zukunftsfähigen Kirchenkreis in dieser Region.“, wünschte sich Albert Henz.

Er habe Dietmar Chudaska als fröhlichen, engagierten und bodenständigen Menschen kennen gelernt, sagte Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland. Für die Kommunen sei und bleibe die Evangelische Kirche ein verlässlicher Partner. „Darauf setzte ich auch in Zukunft.“ Dietmar Chudaska war am 29. März von der Kreissynode des Kirchenkreises zum neuen Superintendenten gewählt worden. Der 50-jährige Theologe folgt Detlef-Mucks-Büker im Amt, der im Herbst netzten Jahres als Oberkirchenrat nach Oldenburg wechselte.

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