Windkraftanlage im Brabecker Feld - Rotor-Durchmesser 82 m. Nabenhöhe 108 m.

Von links: Bernhard Steinmann, (stellv. Bezirksbürgermeister Kirchhellen) Klaus Strehl, (erster Bürgermeister Bottrop) und Klaus Schulze Langenhorst, (geschäftsführender Gesellschafter der Betreibergesellschaft "SL Windrad Brabecker Feld) gaben per Button-Click den Startschuss an die Rotornabe. Foto: Kariger
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  • Von links: Bernhard Steinmann, (stellv. Bezirksbürgermeister Kirchhellen) Klaus Strehl, (erster Bürgermeister Bottrop) und Klaus Schulze Langenhorst, (geschäftsführender Gesellschafter der Betreibergesellschaft "SL Windrad Brabecker Feld) gaben per Button-Click den Startschuss an die Rotornabe. Foto: Kariger
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Gladbeck/Kirchhellen:

Windradanlage in Betrieb genommen | Auf dem Brabecker Feld in Bottrop-Kirchhellen, unweit Gladbecks Grenzen, wurde heute von der Gesellschaft "SL Windrad Brabecker Feld" die 82. Windrad-Anlage der SL Naturenergie in Betrieb genommen, wobei in Zukunft für NRW in den nächsten Jahren noch mal die gleiche Anzahl der bisherigen Anlagen geplant sind.

Bei der heute in Betrieb genommenen Wind-Energieanlage handelt es sich um den Typ Enercon mit der Bezeichnung "E82", was auch einem Rotordurchmesser von 82 mtr. entspricht. Sie wartet mit einer 2,3 Megawatt Leistung auf, das heißt, ca. 4 Millionen Kilowatt Leistung werden pro Jahr produziert, was wiederum ungefähr dem Jahres-Verbrauch von 1003 Haushalten nahe kommt, wobei jeder einzelne Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch/Jahr von ca. 4.000 KW/h angegeben wird.

108 mtr. beträgt die Nabenhöhe der Anlage, also vom Boden bis zum Drehpunkt der Windradnabe gerechnet, die heute vom geschäftsführenden Gesellschafter der Betreibergesellschaft "SL Windrad Brabecker Feld" und Gladbecker Klaus Schulze Langenhorst, sowie auch vom Bottroper ersten Bürgermeister Klaus Strehl und vom stellv. Kirchhellener Bezirksbürgermeister Bernhard Steinmann auf "Button-Click" gestartet wurde, bzw. die sich nach Schaltvorgängen aller wichtigen Elemente dann langsam, aber allmählich im Wind mit den mächtigen Rotorblättern in Gang setzen konnte und ihre "Arbeit" der Energie-Strom-Produktion aufnahm.

Ergänzung zum Beitrag:
Vom Landwirt zum Energiewirt, od. "Windmüller", kann man im Web recherchieren. Auch Sätze wie: Jetzt können Landwirte Strom erzeugen und problemlos verkaufen,.... lassen sich finden, weil: Am Super-Strom-Geschäft partizipieren, mit Windkraft kann man nicht bankrott machen, denn

1.) gibt es feste Vergütungen und
2.) herrscht Strom-Abnahmepflicht.

Zum Bau solcher Windkraftanlagen werden Windgeschwindigkeiten in Ländern, bzw. in Schwachwindgebieten gemessen, Turmhöhen berechnet und Rotorblätter-Längen festgelegt. Das bei entsprechender Generatorleistung mit Zunahme des Megawatt-Ertrags auch mehr Kraft auf die Rotornabe (Verhältnis Windstärke zum Rotor-Durchmesser) gebracht werden muss, sollte eigentlich dabei klar sein.
So heißt das also, dass bei einem Rotordurchm. von 82 m und einem Generator mit 2.3 MW-Leistung eine bestimmte Windkraft auf die Rotorblätter ausgeübt werden muss, damit die Anlage effizient arbeiten kann. Je mehr MegaWatt Generatorleistung, je größer der Wiederstand und je mehr bremst die Nabe aus. Dementsprechend muss also die Krafteinwirkung größer sein, die auf die Rotorblätter ausgeübt wird.

Sturm-Sicherheiten:
Erreichen Rotorumdrehungen Geschwindigkeiten von ca. 28 - 34 m/s, so treten Sturmregelung/Sicherheiten in Kraft und Blattverstelleinrichtungen sorgen dafür, dass die Rotorblätter mit der schmalen Seite in den Wind gerichtet- und so kein Drehvermögen mehr auf die Nabe ausgeübt werden kann.
Zu deutsch: Alle Räder stehen still.

Chance für deutsche Windturbinenhersteller:
Chinesen beschäftigen sich ja mit sehr stark mit sehr großen Windkraftanlagen und erst kürzlich konnte man einen Bericht über den Bau von Rotorblättern mit einer Länge von über 60 m. im TV verfolgen.
Haben deutsche Windturbinenhersteller überhaupt noch eine Chance? In der Tat ist das so, wie man auf einschlägigen Seiten recherchieren kann.

Offshore-Windparks, sozusagen also Anlagen vor Küsten im Meer z. B., sind besonders für ausländische Anbieter interessant, weil hier größere Turbinen benötigt werden, die für chinesische Produzenten in Sachen hoher Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit nicht gerade der Renner sein sollen, wie man erfahren kann.
Man liest über billige und störungsanfällige chinesische Turbinen, wo in Windparks für relativ wenige Euros/Monat zwar ein paar Ingenieure herumschrauben können.
Im Offshore-Bereich (Küstenanlagen) könne man sich das aber nicht erlauben, denn hier werden wartungsfreie Turbinen benötigt, da jede Art von Reparaturen im Meer ziemlich aufwändig und teuer sind.

Da fällt mir doch in diesem Zusammenhang wieder "Made in Germany" ein.

Fotos: Kariger

Autor:

Wolle Gladbeck aus Gladbeck

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