Deutsch-Niederländischer Kurzfilm-Wettbewerb
Niederrhein Filmfestival im Scala

Stephan Hanf, Monika Stallknecht und Karin Nienhaus blicken gespannt auf das Niederrhein Filmfestival. Auch eine Produktion aus Wesel, zum Teil im Scala gedreht, wird dabei sein.
  • Stephan Hanf, Monika Stallknecht und Karin Nienhaus blicken gespannt auf das Niederrhein Filmfestival. Auch eine Produktion aus Wesel, zum Teil im Scala gedreht, wird dabei sein.
  • hochgeladen von Denise Brücker

Das Niederrhein Filmfestival geht in diesem Jahr in die vierte Runde. 1.300 Filme wurden eingereicht, aus denen am 2. Oktober ein ebenso unterhaltsames wie skurriles Festivalprogramm im Scala Kulturspielhaus an der Wilhelmstraße zu sehen sein wird. Erstmals gibt es das Rahmenprogramm „Stücksken Kino“.

Fünfzehn Produktionen sind ausgewählt: alle unter 30 Minuten, aus den verschiedensten Genres von Animation über Kunst- und Spielfilm bis zur Dokumentation und entweder von deutschen oder niederländischen Filmemachern umgesetzt. Denn das Niederrhein Festival versteht sich als Grenzland Filmfestival und ist das erste, das niederländische Kurzfilme innerhalb eines deutschen Wettbewerbs zeigt. So geht es in zwei Wettbewerben darum, den besten niederländischen und den besten deutschen Kurzfilm zu prämieren. Die Produktionen aus dem Nachbarland werden im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. In der Jury sitzen grundsätzlich die Gewinner aus dem Vorjahr. Aber auch das Publikum ist aufgefordert, abzustimmen und den Publikumspreis auszuloben. „Wir möchten“, so Monika Stallknecht aus dem Team der Organisatoren von Filmkultur am Niederrhein e.V., „den Gästen ein besonderes Angebot mit dem Publikumspreis machen, sie einbeziehen und an der Preisverleihung beteiligen.“ Stephan Hanf, der Vorsitzende ergänzt, dass es grundsätzlich das Anliegen sei, „einen Ort der Begegnung zu schaffen. Der Austausch ist uns wichtig, zwischen denen, die Film machen und den Gästen.“ Mit 500 Euro sind diese drei Preise jeweils dotiert und verliehen wird die Kopfweide, der niederrheinische Oskar, in Wesel angefertigt. Im Rahmen der anschließenden Gala werden die Gewinnerfilme zu sehen sein.

Stücksken Kino

Weitere Filme werden im Rahmen des „Stücksen Kino“ gezeigt, ein Format, das auf der Idee des Pop-up-Museums basiert. Nur dass es um Kino geht. Welche Filme gezeigt werden, bleibt geheim. Der Besucher soll sich auf ein Abenteuer einlassen. Nur soviel ist klar: Es geht um die vier Überbegriffe Kohorte, Herrscher, Grenzen oder Hinterlandmythen. Gezeigt werden aneinandergereihte Kurzfilme mit einer Länge von fünf bis 30 Minuten. Das Projekt wird durch den Kulturraum Niederrhein e.V. gefördert und in Kooperation mit dem Scala Kulturspielhaus veranstaltet. Das Stücksen Kino gibt es am 28. September im LVR-Niederrheinmuseum Wesel, am 29. September im Schloss Ringenberg und am 30. September im Museum Tuppenhof in Kaarst.

Karten für das Filmfestival gibt es online über www.niederrheinfilm.de für die einzelnen Wettbewerbe, die Gala oder für alle drei Veranstaltungen. Auch die Abendkasse wird geöffnet sein. Für diese Veranstaltung gilt die 3G-Regel und das Scala bestuhlt für maximal 100 Gäste.

Autor:

Denise Brücker aus Hamminkeln

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