Innogy Klimaschutzpreis vergeben
Hamminkeln ehrt Projekte fürs Klima

Bürgermeister Bernd Romanski, Verena Henkeln, Hendrik Bastek, Schulsozialarbeiterin Melanie Hübers, Schulleiterin Ruth Valk, Sabine Lage-Rüsken, Leiterin der innogy-Region Ruhr Simone Ehlen und Klimaschutzmanagerin Mandy Panoscha.
  • Bürgermeister Bernd Romanski, Verena Henkeln, Hendrik Bastek, Schulsozialarbeiterin Melanie Hübers, Schulleiterin Ruth Valk, Sabine Lage-Rüsken, Leiterin der innogy-Region Ruhr Simone Ehlen und Klimaschutzmanagerin Mandy Panoscha.
  • hochgeladen von Denise Brücker

In Hamminkeln wird Klimaschutz groß geschrieben. So vergab die Stadt nun zum wiederholten Male und gemeinsam mit dem hiesigen Energieunternehmen den innogy Klimaschutzpreis.

Die Kooperation zwischen der Stadt Hamminkeln und innogy dient der Ehrung umwelt- und klimaschützender Maßnahmen. Aus sechs Einsendungen wurden nun die Gewinner ausgelobt nach den Kriterien Wirksamkeit, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung und persönlichem Einsatz.

Über den ersten Platz und damit 1.250 Euro freut sich Familie Hankeln aus Dingden für die Idee, aus alter Swimmingpoolfolie Bewässerungssäcke für Bäume zu nähen. „Bei uns sind in diesem Jahr viele Bäume weggemacht worden, bei der zweiten Dürre in diesem Sommer sind weitere Birken kaputt gegangen und wir fragten uns, was wir tun können“, erläutert Verena Henkeln, wie es zu diesem Projekt kam. Auch Nachbarn hätten mitgeholfen, die Freiwillige Feuerwehr befüllte mitunter die Säcke im Rahmen ihrer Übungen.

An die Hermann-Landwehr-Schule Brünen geht der zweite Platz, dotiert mit 750 Euro, für die Einbindung des Themas Klimaschutz in den Lehrplan. So gibt es regelmäßig Besuche des Schermbecker Schulwaldes aller vier Schuljahre, die Kinder pflanzen Bäume, hängen Nistkästen und Insektenhotels auf, pflegen einen Schulgarten, wie Schulleiterin Ruth Valk begeistert berichtet. „Die Jüngsten abholen“, meint Bürgermeister Bernd Romanski, „da es dort die nachhaltigste Wirkung hat. Das hat Sinn nach vorne.“

Platz drei, verbunden mit 500 Euro, belegt die Firma Bastek Holz und Trockenbau. „Wir haben uns die Frage gestellt, ob wir ein Unternehmen fördern möchten, das seine Idee vermarktet“, erklärt Bürgermeister Romanski. Sie hätten sich aufgrund der Vorteile der Holzrahmenbauweise – schnelle Bauzeit, optimale Wärmedämmung, niedrige Energiekosten – dafür entschieden. „Außerdem ist bei dieser Bauweise weniger Kiesabbau nötig“, begrüßt der Bürgermeister ausdrücklich und Hendrik Bastek sei „durch die Bewerbung erst bewusst geworden, was wir noch alles tun können.“

Den vierten Platz teilen sich das Ehepaar Rüsken für das Storchennest Kesseldorf, ein Ort zum Verweilen mit Blick ins Grüne und auf ein Storchennest, Friseurmeisterin Katja Gronau für ihren klimaneutral zertifizierten Salon und die Freiwillige Feuerwehr Hamminkeln-Dingden für den bewussten Umgang mit Wasser bei Übungen und unter anderem dem Verzicht auf Plastik.

Autor:

Denise Brücker aus Hamminkeln

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