CDU-Tour: Mit dem Drahtesel zu den heißen Öfen

Über 70 Personen machen sich bei der CDU-Sommer-Radtour mit dem Fahrrad auf den Weg durch den Ort Hamminkeln.
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Heiße Öfen spielten bei der diesjährigen Sommer-Radtour des CDU-Stadtverbands Hamminkeln eine zentrale Rolle: Im Motorradladen „Thunderbike“ konnten die getunten Fahrzeuge und Zweiräder des Autoclubs Rumbler bestaunt werden. Danach gab es ein Mini-Grillseminar von Markus Hülsken, Chef des Angel-Centers und Grillexperte, der mit sogenannten Smoker-Grills das Fleisch bei niedriger Temperatur möglichst lange gart.

„Ziel der Radtour ist es, nicht möglichst lange Strecken zurückzulegen, sondern wir wollen interessante und politisch wichtige Punkte in unseren Orten ansteuern“, sagte CDU-Vorsitzender Norbert Neß beim morgendlichen Start am Rathaus. So konnten sich die über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zentralort Hamminkeln direkt auf den Weg zur ersten Station machen – „vorbei an lokalpolitischen Brennpunkten“, wie Neß erläuterte. Leerstehende Flächen und Ladenlokale im Ortskern sind Auftrag für die CDU, das Zentrum zu stärken statt auf der grünen Wiese neues Gewerbe anzusiedeln.

CDU-Ortsverbandsvorsitzender und Diplom-Braumeister Wilhelm Kloppert begrüßte den Peloton im kühlen Lagerraum seiner Brauerei. Seit 1852 produziert seine Familie Bier, inzwischen in sechster Generation. „Biertrinker werden immer probierfreudiger“, sagte Kloppert bei der Vorstellung von besonderen Biersorgen aus der Büderich und Voerde. Er weiß: „Wein verfügt über 120 Aromen, Bier sogar über 140.“ In der Nische für Feinschmecker und –trinker tummelt sich Kloppert mit seinen Produkten und Kenntnissen. Als Bier-Sommelier versorgte er die CDU-Radfahrer, darunter Vizerbürgermeisterin Anneliese Große-Holtforth und Fraktionsvorsitzender Dieter Genterzewsky, mit der nötigen, hopfenbetonten Stärkung für die weitere Tour.

Am Neubau des InGe-Generationenhauses am evangelischen Friedhof und der Senioren-Wohnanlage am Kerschenkamp vorbei, ging es bei strahlendem Sonnenschein weiter ins Gewerbegebiet. Thunderbike-Eigentümer Andreas Bergerforth freute sich im Gespräch mit Kloppert und Neß über die breite Resonanz auf die Events, die rund um Roadhouse-Restaurant und Harley-Davidson-Niederlassung stattfinden. „160 Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit machen das Unternehmen zu einem Standortfaktor“, resümierten die CDU-Politiker – auch mit Blick darauf, dass zahlreiche Besucher sich aus Nah und Fern mit ihren Motorrädern auf den Weg nach Hamminkeln machen.

Markus Hülsken hatte vor seinem Geschäft an der Güterstraße die Smoker-Öfen aufgebaut. Fleisch, Hähnchenkeulen und ein Lachs bruzzelten im Holzkohle-Rauch. Hier kann das Grillgut entspannt seine Kerntemperatur erreichen, wie Hülsken den CDU-Radlern erläuterte. Mit seinem Angel-Center will er zugleich den Freizeitwert des benachbarten Weikensees stärken, so dass Spaziergänger und Angler hier ein Erholungsziel finden. CDU-Stadtrat und Seniorenchef Heinz Breuer hatte ins Geschichtsbuch geschaut: Nachdem der frühere Baggersee in den 1980er Jahren aufgegeben wurde, musste ein neuer Name für das Gewässer her. „Minkelner Meer“ und „Blaue Kuhle“, konnten sich nicht durchsetzen. Die kleinen Wiesen, plattdeutsch: Weiken, machten das Rennen.

Letzte Station der Tour war nach der Umrundung des Dorfes auf den gut ausgebauten Radwegen der Schützenplatz am neuen Sportzentrum. Bei Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken ließen die CDU-Mitglieder und Gäste den Vormittag ausklingen – begleitet vom Preisschießen des Hamminkelner Männerschützenvereins.

Autor:

Norbert Neß aus Hamminkeln

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