„Laska“ geht zur Schule

Bekommt gerade wieder einmal ein paar Streicheleinheiten: Therapiehund „Laska“. Unser Bild aus dem Unterrichtsraum in der Schule des Kinderhauses der Helios Klinik Holthausen zeigt (v.l.) Julia (9), Schulleiterin Elke Römer, Latifa (13 und natürlich Laska (2).  Foto: Helios Klinik Holthausen
  • Bekommt gerade wieder einmal ein paar Streicheleinheiten: Therapiehund „Laska“. Unser Bild aus dem Unterrichtsraum in der Schule des Kinderhauses der Helios Klinik Holthausen zeigt (v.l.) Julia (9), Schulleiterin Elke Römer, Latifa (13 und natürlich Laska (2). Foto: Helios Klinik Holthausen
  • hochgeladen von Roland Römer

Die Schule im Kinderhaus der Helios Klinik Holthausen hat eine neue Mitarbeiterin. Die junge Dame ist zwei Jahre alt, hört auf den Namen Laska und ist der Liebling bei den jungen Patienten und bei allen Mitarbeitern der Reha-Klinik. Mit einer kleinen Leckerei kann man das Herz der Mischlings-Dame aus Magyar Vizla und Labrador im Sturm erobern.
Schulleiterin Elke Römer bringt das Konzept für einen Schulhund in einer Schule für kranke Kinder auf den Punkt: „Hunde nehmen Kinder vorbehaltlos mit allen Beeinträchtigungen an.“
Im Unterricht geht es ruhig zu – von wegen „das bellende Klassenzimmer.“ „Unsere Kinder lieben Hunde. Viele haben zu Hause einen eigenen Hund“, sagt Elke Römer.
Laska geht auf die jungen Patienten zu, tröstet sie über die häufig lange Trennung von ihren eigenen Haustieren hinweg.
Bei ihren ersten Besuchen in der Schule klopft es im Minutentakt an der Tür zum Unterrichtsraum. Alle möchten einen Blick auf Laska erhaschen, der vierbeinigen Mitarbeiterin eine Streicheleinheit schenken.
Dabei wirkt Laska durchaus auch am Unterricht aktiv mit. In der Englisch-Stunde können die Schüler anhand von Laska beispielsweise das Basisvokabular rund um die Pflege, den Körper und Aktivitäten mit dem Hund erlernen. Im Fach Mathematik können sowohl die Anzahl der Körperteile oder die Anzahl der Leckerlis bis hin zu der Gewichtszunahme vom Welpen bis zum ausgewachsenen Hund berechnet werden.
„Daneben fördert ein Hund die Motorik, das Lern- und Arbeitsverhalten, die Emotionalität und das Sozialverhalten sowie die Wahrnehmung“, so Elke Römer.
Anfangs begleitet Laska ihr Frauchen einmal wöchentlich in die Klinik, später soll sie dort an drei Tagen anwesend sein. Selbstverständlich verfügt Laska über ein Gesundheitszeugnis und eine erfolgreiche Schulhund-Ausbildung.
Eine liebenswerte Hündin im Schulunterricht, wer möchte da nicht noch einmal die Schulbank drücken?

Autor:

Roland Römer aus Hattingen

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