Spielplatz Hombergsegge: Raum für alle Generationen

In der Regel geht die einjährige Lilly mit ihrer Großmutter Renate Unteregge eher auf dem nahe gelegenen Schulhof der Grundschule spielen, da sich dort mehr Kinder aufhalten und der Spielplatz Hombergsegge derzeit noch wenig attraktiv ist. Sie hoffen, dass sich das schon bald ändert. Fotos (2): Menke
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  • In der Regel geht die einjährige Lilly mit ihrer Großmutter Renate Unteregge eher auf dem nahe gelegenen Schulhof der Grundschule spielen, da sich dort mehr Kinder aufhalten und der Spielplatz Hombergsegge derzeit noch wenig attraktiv ist. Sie hoffen, dass sich das schon bald ändert. Fotos (2): Menke
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(von Maren Menke)

Ein altes Gerüst mit Rutsche, eine marode Seilschaukel und Unkraut, das zwischen den Pflastersteinen hervorragt – der Spielplatz Hombergsegge in Niederwenigern stellt für Kinder derzeit eher kein buntes Spieleparadies dar.

Das empfinden auch die Verantwortlichen der Stadt Hattingen und die Bürger aus der betroffenen Wohnsiedlung so und sehen daher dringenden Handlungsbedarf.
„Es stehen rund 25.000 Euro für eine Umgestaltung des Spielplatzes zur Verfügung“, informiert Olaf Jacksteit vom Fachbereich Jugend, Schule und Sport der Stadt Hattingen bei einem Ortstermin. „Dieses Geld wird allerdings nicht ausreichen, um alle notwendigen Arbeiten durchzuführen.“
Nicht nur den Eltern und Großeltern in den umliegenden Straßen ist es ein großes Anliegen, dass hier etwas passiert, auch Ortsbürgermeister Heinz Theo Haske und die engagierte Spielplatzpatin Heidi Pamp wünschen sich ein schnelles Handeln. „Viele Kleinigkeiten erledige ich einfach in Eigenregie“, so Heidi Pamp, die seit vielen Jahren darauf achtet, dass keine Verletzungsgefahr an den Geräten besteht, gegebenenfalls den Zaun ausbessert oder auch in einer großen Aktion das gesamte Laub entfernt.
Bei einem großen Spielplatzfest am Freitag, 5. September, ab 15 Uhr möchte die Spielplatzpatin nun gemeinsam mit weiteren engagierten Bürgern und Olaf Jacksteit auf die bevorstehende Umgestaltung aufmerksam machen. „Unser Ziel ist es, nicht nur ein schönes Fest zu verleben, sondern auch um Spenden zu bitten“, so Heidi Pamp.
Darüber hinaus möchte man den Kindern aus der Umgebung die Möglichkeit bieten, ihre Wünsche zu äußern. „Besonders beliebt sind natürlich immer Schaukeln und Rutschen“, so die Erfahrung von Olaf Jacksteit. „Eltern und Großeltern von Kleinkindern hingegen ist ein Sandkasten sehr wichtig.“
Natürlich wolle man allen gerecht werden, dürfe dabei aber auch nicht die Kosten und die danach weiterhin nötige Instandhaltung außer Acht lassen. Fest steht, dass die marode Seilschaukel und das große Gerüst mit Rutsche abgeschafft werden sollen. „Der große Sandkasten soll allerdings bleiben“, so der Mitarbeiter des Fachbereichs Jugend, Schule und Sport.
Außerdem gibt es die Idee, die Boulebahn zu vergrößern und dafür die Tischtennisplatte zu verlegen. „Die Erweiterung der Boulebahn wird voraussichtlich von Privatpersonen übernommen“, weiß Heidi Pamp, die sich freut, dass der Spielplatz Hombergsegge somit ein Raum für alle Generationen bleibt. Denn gerade sonntags seien es doch eher die Erwachsenen, die hier ihrem Spieldrang nachgingen.

In der Regel geht die einjährige Lilly mit ihrer Großmutter Renate Unteregge eher auf dem nahe gelegenen Schulhof der Grundschule spielen, da sich dort mehr Kinder aufhalten und der Spielplatz Hombergsegge derzeit noch wenig attraktiv ist. Sie hoffen, dass sich das schon bald ändert. Fotos (2): Menke
Olaf Jacksteit vom Fachbereich Jugend, Schule und Sport der Stadt Hattingen sowie die engagierte Spielplatzpatin Heidi Pamp vor einem der Spielgeräte, die im Zuge der Umgestaltung abgeschafft werden sollen.
Autor:

Roland Römer aus Hattingen

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