Neuer Patientenratgeber: Lungenemphysem - COPD Definition, Diagnostik und Therapien

Lungenemphysem - COPD  Definition, Diagnostik und Therapien
  • Lungenemphysem - COPD Definition, Diagnostik und Therapien
  • hochgeladen von Jens Lingemann

Unter diesem Titel haben der COPD - Deutschland e.V. und die Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland jetzt ihren 15. Patientenratgeber aus der Reihe
"Betroffene schreiben für Betroffene" herausgegeben.

COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) bezeichnet als Sammelbegriff eine Gruppe von Krankheiten der Lunge, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot (AHA-Effekt) anfänglich nur bei Belastung, im fortgeschrittenen Stadium auch im Ruhezustand gekennzeichnet sind.

Lungenerkrankungen wie COPD und Emphysem sind global auf dem Vormarsch.
Allein in Deutschland waren bereits im Jahr 2007 rund 6,8 Millionen Menschen an COPD erkrankt und die Zahl der Betroffenen, die unter Atemnot (Dyspnoe) leiden, steigt ständig von Tag zu Tag weiter an. In Österreich sind ca. 1 Million und in der Schweiz mehr als 350.000 Menschen an COPD erkrankt.

Die Hauptursache für die COPD und das Lungenemphysem - beides irreversible Erkrankungen - ist und bleibt das inhalative Rauchen. Weitere mögliche Ursachen sind u.a. eingeatmete Giftstoffe (Noxen) am Arbeitsplatz und in sehr seltenen Fällen ein angeborener Gendefekt, der sogenannte Alpha-1-Antitrypsinmagel.

Als problematisch erweist sich, dass viele Betroffene häufig gar nicht wissen, dass Sie bereits erkrankt sind. Besonders Raucher neigen dazu Auswurf-Husten und Atemnot als Normalzustand zu akzeptieren.

Alle Betroffenen benötigen jedoch die überaus wichtige fachärztliche Versorgung durch einen Lungenfacharzt (Pneumologen).

Mit diesem Patientenratgeber möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, sich umfassend über die Erkrankungen COPD und Lungenemphysem, die Diagnostik und die derzeit möglichen medikamentösen und anderen Therapieverfahren informieren zu können. Wir werden Ihnen in diesem Ratgeber optionale Wege aufzeigen, die möglicherweise dazu beitragen können, dass auch Sie besser lernen MIT Ihrer Erkrankung leben zu können. Wir haben uns bemüht, diesen Ratgeber so patientenverständlich wie möglich zu gestalten.

Aufklärung und Information über die Erkrankung sind ebenso wichtig wie die Akzeptanz derselben.

Wir danken Prof. Dr. med. Felix Herth Chefarzt der Abteilung Pneumologie und Beatmungsmedizin an der Thoraxklinik, Universität Heidelberg, für die wissenschaftliche Beratung.

Hier können Sie sämtliche Ratgeber aus der Reihe „Betroffene schreiben für Betroffene“ online lesen.

Die Patientenorganisation bietet kostenlos zahlreiche Möglichkeiten sich umfassend zu informieren, den Wissensstand um die eigene Erkrankung zu erweitern und die zugehörigen Therapieformen kennenzulernen. Wer sich dezidierter zu informieren wünscht, kann dies mittels einer der vierzehn bisher herausgegebenen Ratgeber machen. Darüber hinaus besteht für alle, die über einen Internetzugang verfügen, die Möglichkeit, sich in einer Mailingliste mit 2700 Betroffenen per E-Mail auszutauschen. Alle 7 bis 10 Tage wird außerdem ein Newsletter mit medizinischen Informationen herausgegeben. Außerdem bietet die Organisation Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit, sich in 59 regional aktiven Selbsthilfegruppen in Deutschland vor Ort zu informieren und auszutauschen oder sich an einen der mehr als 180 telefonischen Ansprechpartner zu wenden.

Sämtliche Informationen, auch über das 6. Symposium-Lunge, welches am 12.10.2013 erneut in Hattingen/Ruhr stattfinden wird, können Sie auf unseren Homepages nachlesen.

Jens Lingemann
Vorsitzender COPD-Deutschland e.V.
Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland

Autor:

Jens Lingemann aus Hattingen

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