A43 bei Herne
Einschränkungen für drei Monate wegen Bauarbeiten

Der Abriss der Schilderbrücken an der A43 am Wochenende war Teil der vorbereitenden Arbeiten für den Neubau einer Eisenbahnbrücke südlich des Autobahnkreuzes Herne.
  • Der Abriss der Schilderbrücken an der A43 am Wochenende war Teil der vorbereitenden Arbeiten für den Neubau einer Eisenbahnbrücke südlich des Autobahnkreuzes Herne.
  • Foto: Stefan Kuhn
  • hochgeladen von Vera Demuth

Weil der Neubau einer Eisenbahnbrücke über die A43 bei Herne bis Sommer 2021 ansteht, bereitet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr derzeit die Fahrbahn für die Arbeiten vor. Dadurch kommt es auf der A43 zwischen dem Kreuz Herne und der Anschlussstelle Herne-Eickel für etwa drei Monate zu Einschränkungen. Autofahrer müssen mit Staus rechnen.

Die Vorbereitungsarbeiten laufen in drei Phasen ab. In der ersten Phase wird am Mittelstreifen gearbeitet. Deswegen sind die beiden Fahrspuren der A43 nach "außen" verlegt, so dass eine davon über die sogenannte Verflechtungsspur zwischen dem Kreuz und der Anschlussstelle Herne-Eickel läuft. Über diese Spuren fahren üblicherweise Autofahrer auf die Autobahnen A42 und A43 auf und ab.
In der zweiten Phase, die in etwa zwei Wochen startet, werden drei Fahrspuren auf die Fahrtrichtung Wuppertal gelegt, nur eine bleibt auf der Fahrtrichtung Münster, direkt am Mittelstreifen. Dadurch kann am östlichen Randbereich der A43 gearbeitet werden. In der dritten Phase wechseln die Arbeiten dann auf die Westseite, so dass der Verkehr mit drei Spuren auf der Fahrtrichtung Münster läuft, während auf der Fahrtrichtung Wuppertal nur eine Spur bleibt.
Während der Hauptverkehrszeiten blieben so immer zwei Fahrspuren offen, teilt Straßen.NRW mit. In der Nacht oder am Wochenende müsse der Verkehr allerdings teilweise auf eine Spur reduziert werden, um die Übergänge zwischen den Fahrspuren fertigzustellen.

Bahn will neue Brücke bauen

Die Arbeiten sind notwendig, weil die Deutsche Bahn bis zum Sommer 2021 eine von drei Eisenbahnbrücken südlich des Kreuzes neu bauen will. Die neue Brücke hat keinen Mittelpfeiler und muss deshalb einen „dickeren“ Überbau bekommen, um die zukünftig sechsspurige A43 zu überspannen. Damit zwischen Brücke und Autobahn trotzdem genug Platz bleibt, wird letztere nun auf 600 Metern um etwa 60 Zentimeter abgesenkt. Die Arbeiten an der Brücke beginnen, sobald die Absenkung abgeschlossen ist.

Autor:

Vera Demuth aus Bochum

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