SIHK warnt
Unwetterfolgen treffen die Wirtschaft hart

SÜDWESTFALEN. Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) bekommt täglich neue Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft nach den Unwetterereignissen der vergangenen Woche.

„Die wirtschaftlichen Folgen des Unwetters sind immens und nach der Corona-Krise ein weiterer Schlag ins Kontor für den Wirtschaftsstandort Südwestfalen. Wir schätzen mindestens zwischen 1.500 und 2.000 betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende aus Industrie, Handel und Dienstleistungen im Ennepe-Ruhr-Kreis, im Märkischen Kreis und in Hagen, wobei die Zahlen täglich steigen. Viele Betriebe berichten von kompletten Zerstörungen. Schon heute wissen wir von einigen mittelständischen Industriebetrieben, die allein jeweils Schäden in hoher zweistelliger Millionensumme befürchten. Da zahlreiche Industriebetriebe in Südwestfalen historisch entlang der Flüsse gewachsen sind, konnten sich diese in der Vergangenheit häufig auch nicht gegen Hochwasser oder Elementarschäden versichern. Jetzt drohen Lieferketten in der Region zu reißen und komplette Existenzen stehen vor dem Aus. Die regionale Wirtschaft ist auf umfangreiche und unbürokratische wirtschaftliche Soforthilfen angewiesen - und die bisher genannten Summen von bis zu 400 Mio. Euro Soforthilfen scheinen nach meiner Einschätzung nicht ausreichend", so äußerte sich SIHK-Präsident Ralf Stoffels fünf Tage nach dem Starkregen in und um Hagen.

Die SIHK zu Hagen informiert ihre Mitglieder tagesaktuell unter
www.sihk.de/hochwasser. Hier steht auch eine Checkliste zur Verfügung, was bei der weiteren Schadensregulierung zu tun ist. Unter
www.sihk.de/hochwassermeldung können betroffene Unternehmen sich zudem melden, damit weitere Schätzungen über das Ausmaß der wirtschaftlichen Schäden des Starkregens entwickelt werden können.

Autor:

Lokalkompass Iserlohn-Hemer aus Iserlohn

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