Exklusiver WM-Report: Dietrich Buschmann live von der WM über Spiele und Natur

Jogi nach der Pressekonferenz vor dem Algerienspiel.
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  • Jogi nach der Pressekonferenz vor dem Algerienspiel.
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Schaffen sie es oder fliegen sie aus dem Turnier - und nach Hause? Ganz gespannt verfolgte der Kamener Dietrich Wilhelm Buschmann das WM-Spiel Deutschland gegen Algerien. Der Kameramann ist live am Ort des Geschehens, um die Pressekonferenzen des DFB zu übertragen. Exklusiv schildert er im Stadtspiegel seine Erlebnisse.

„Man was war das gerade für ein Spiel gegen Algerien! Jeder warnte vor den Nordafrikanern, aber insgeheim dachte doch ein jeder: Die hauen wir weg! Oder? Der kleine Trupp, der immer am Spieltag im Medienhotel zurückbleibt, wurde immer stiller. Was kann das alles bedeuten: Ein blödes Tor und schon sind wir raus - alles zu Ende.

Da unterscheidet die Medienleute nichts vom normalen Zuschauer und Fan. Zwar heißt es immer, man soll schön neutral sein- halt deutsch korrekt - , aber bei diesen K.O.-Spielen legt man doch gern diese Korrektheit ad acta. Alle waren glücklich über den 2:1-Sieg gegen Algerien. Es geht in die nächste Runde. Leider muss die Familie noch ein wenig warten. Aber das Endspiel kann man langsam erahnen - nur noch zwei Spiele!

Britta Heidemann im Morgenmagazin

Für uns bedeutet es diese Woche wieder ARD-Morgenmagazin, das heißt früh aufstehen. Eine Weltmeisterin haben wir ja schon im Team, Britta Heidemann, unsere deutsche Fecht-Weltmeisterin und Olympiasiegerin. Sie wird jeden Morgen aus Brasilien ins MoMa geschaltet. Für sie ist es das erste Mal in dieser Arbeitswelt. Sie wird von Tag zu Tag besser.

Alles was kreucht und fleucht

Der frühe Arbeitsbeginn bedeutet, immer vom Hotelzimmer, das in einem extra Gebäudekomplex liegt, an einem kleinen Wäldchen vorbei zu gehen. Nachts surrt es und kreischt es dort. Total ungewöhnlich für unsere Ohren. Es scheint, als ob es dort überall kreucht und fleucht. Manchmal machen aber auch kleine Tiere viel Lärm. So sitzen kleine Frösche in den Kakteen und nutzen die Pflanzen als Resonanzkörper - man denkt, dort sitzt ein riesiges Tier und dabei ist es nur ein kleiner Frosch.

Mein Kollege Martin Constien, der Spaß an diesem Getier hat, hat mich, gerade als ich einen Artikel verfassen wollte, total erschreckt. Er kam mit einem Käfer in den Presseraum, den er auf der Hand und dem Unterarm trug. Riesengroß und die Form eines Hirschkäfers. Angeblich ungefährlich - ein Parasit, der seine Larven in die Palmen legt. Für mich jedenfalls war das überhaupt kein Spaß.
Neben diesen Riesenkäfern gibt es noch ziemlich große Kakerlaken. Aber es gibt auch schöne Schmetterlinge - teils handtellergroß. Eine ganz andere Welt als bei uns.“

Weitere exklusive WM-Berichte von Dietrich Buschmann finden Sie hier und hier.

Autor:

Tobias Weskamp aus Kamen

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