Einsatz konnte abgebrochen werden
DLRG und Feuerwehr suchten nach Person im Kermisdahl

Von Land und Wasser aus wurde am späten Sonntagabend (21. Oktober2019) der Kermisdahl durchsucht. Mehrere Boote von Feuerwehr und DLRG suchten eine Person, die im Wasser vermutet wurde. Der Einsatz konnte abgebrochen werden, nachdem bekannt wurde, dass diese mittlerweile
zu Hause eingetroffen war.
Laut Polizei war zunächst gegen 21.50 Uhr der Rettungsdienst alarmiert worden, weil eine Person durch Zeugen im Bereich der Worcester-Brücke aus dem Kermisdahl gezogen worden war. Der offenbar unter dem Einfluss von Rauschmitteln stehende verwirrte 18-jährige erzählte den Rettungskräften von einem Freund, der ihn begleitet habe. Man habe vor Ort darüber diskutiert, "ins Wasser gehen" zu wollen.
Während der völlig durchnässte Mann auf dem Weg ins Krankenhaus war, fand die Polizei Kleidungsstücke an einer Bank, was die Angaben des 18-jährigen offenbar bestätigten.
Umfangreiche Suchmaßnahmen der Feuerwehr Kleve mit Unterstützung der DLRG verliefen zunächst erfolglos. Im Krankenhaus gab der Mann der Polizei dann den entscheidenden Tipp, als bereits Taucher vor Ort eingetroffen waren. Die Spur führte die Beamten schließlich zu einem 16 Jahre alten Jungen aus Kleve, der gegen 23.50 Uhr zuhause unversehrt angetroffen wurde. Er bestätigte zwar, mit am Kermisdahl gewesen, aber zeitig wieder nach Hause gegangen zu sein. Die gefundene Bekleidung war demnach keinem der beiden Personen zuzuordnen.
Die Klever Feuerwehr wurde zum Ausleuchten des Wasserlaufes und  der Uferbereiche an den Kermisdahl gerufen. Einsatzleiter Ralf Benkelforderte zur Personensuche die Boote der Löschgruppe
Wardhausen-Brienen und der DLRG an. Eine Drehleiter wurde zurAusleuchtung am Ufer positioniert. Die DLRG tastete den Grund des Kermisdahls mit einem Sonar-System ab. Ein Taucherteam der DLRG hatte sich schon einsatzbereit gemacht, als die Polizei meldete, dass die Person zu Hause angetroffen wurde.
Im Einsatz waren ca. 40 Einsatzkräfte des Löschzugs Kleve, derLöschgruppe Wardhausen-Brienen und des Löschzugs Materborn, der DLRG Kleve, Goch und Weeze, der Polizei und des Rettungsdienstes. Der
Einsatz dauerte ca. zwei Stunden.

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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