Meine Vision: „Gesundheits-Erlebnisstadt Kleve“ als Alleinstellungsmerkmal für die Zukunft

In Kleve bewegt sich was! Losgelöst von der Eröffnung der Hochschule Rhein-Waal, der aktuellen kontroversen Diskussionen um die Planungen für die Areale Minoritenplatz und ehemalige Union sowie dem Neubau des Rathauses ist es nun Zeit für Visionen. In kaum einer Kommune der Region Niederrhein verspüre ich mehr Aufbruchsstimmung und Entwicklungspotenzial wie in Kleve.

Kleve steht vor vielfältigen Herausforderungen: Die Einzelhändler resp. die inhabergeführten Geschäfte sehen sich einer wachsenden Konkurrenz des Internethandels sowie der Center-Einkaufswelten in den Metropolen entgegen. Der Übernachtungstourismus in der Stadt Kleve erfährt schon seit 1995 einen Abwärtstrend, der gegenläufig zu den allgemeinen Entwicklungen im Deutschlandtourismus ist (vgl. Fachbeitrag Tourismus zur FNP-Neuaufstellung Kleve, Seite 5ff., vom 08/2012).

Die Stadt Kleve hat sich zudem jüngst das Ziel gesetzt, die Innenstadt sowohl für ihre Bürger als auch für ihre Gäste attraktiver zu gestalten, um sich auch zukünftig im Wettbewerb mit anderen Städten behaupten zu können. Deshalb hat die Stadt das „integrierte Handlungskonzept Innenstadt Kleve“ veröffentlicht, in dem Handlungsempfehlungen formuliert und beziffert sind.

Beflügelt durch die aktuelle und kontrovers geführte Minoritenplatz-Diskussion – jedoch davon vollkommen losgelöst – habe ich mich als Visionär und engagierter Niederrheiner mit der Stadt Kleve intensiv auseinandergesetzt. Neben dem Studium der aktuellen Publikationen stand auch ein Exkurs über die Geschichte der Stadt Kleve auf meiner Tagesordnung.

Alle geplanten und zukünftigen Bemühungen, Absichten und Strategien zur Weiterentwicklung und Gestaltung der Stadt Kleve sollten meines Erachtens in ein marktgerechtes und unverwechselbares Profil und Alleinstellungsmerkmal münden und allesamt in Marken- und Themenkonzepten gebündelt werden. Deshalb meine ich, dass die Zeit für (m)eine Visionen gekommen ist.

Die „Gesundheits-Erlebnisstadt Kleve“ ist keine Utopie, sondern meine Vision für Kleve der nächsten Jahrzehnte.

Ein kurzer Blick in die Vergangenheit Kleves: Nachdem Dr. Schütte ein Jahr nach der Entdeckung einer Heilquelle in Kleve im Jahr 1741 die Vorzüge der Quelle in seinem Buch „Amusemens des Eaux de Cleve oder Vergnügen und Ergötzlichkeiten bey denen Wassern zu Cleve“ gebührend hervor hub, blieb der erhoffte Erfolg nicht aus: Die Stadt blühte schon bald als Kurort auf. Die Stadt erhielt ein internationales Flair und erfuhr eine wirtschaftliche Stärkung. Unterkunftsmöglichkeiten für die Gäste wurden erforderlich ebenso wie die Schaffung von Kureinrichtungen, Maler und Silberschmiede begannen in Kleve zu wirken. Kurzum: Das Angebot von Kleve wurde bunter und kultivierter.

Die Zeiten haben sich seitdem längst geändert. Kleve ist kein Kurort mehr und nicht nur Kriegswirren und Naturkatastrophen haben Kleve seitdem deutlich verändert. Trotzdem generiert die Sehnsucht der Menschen nach Entschleunigung, Natur und Selbstverbesserung ein riesiges Wachstums- und Entwicklungspotenzial für Kleve in unterschiedlichen Segmenten. Für Kleve ergibt sich hieraus die Chance für ein neues Profil und ein Alleinstellungsmerkmal, das in der weiteren niederrheinischen Region seines Gleichen suchen wird. Es könnten sich interessante Ansatzpunkte in sämtlichen Sparten für Marktdurchdringungen, Marktausweitungen und Diversifikationen ergeben. Kleve könnte nicht nur seine architektonische Attraktivität steigern sondern auch für und mit seinen Bürgern und Gästen neue Freizeit-, Kultur- und Arbeitsangebote schaffen bzw. vorhandene weiterentwickeln.

Aus diesem Grund möchte ich gerne mit Menschen, Unternehmen, Vereinen etc. aus und um Kleve ins Gespräch kommen, Ideen und Impulse für einzelne Events und Aktionen geben und schon früh Investoren und Betreiber auf die Vision „Gesundheits-Erlebnisstadt Kleve“ aufmerksam machen.

Autor:

Helmuth Plecker aus Kleve

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