Klimaschutzsiedlung an der Küpperstraße: Erster Spatenstich ist getan

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Der erste Spatenstich zum Bau der Klever Klimaschutzsiedlung an der Küpperstraße erfolgte Montag. Die erste Einheit soll Mitte 2015 fertiggestellt sein.
Der Griff zum Spaten war ein Symbol: Die ersten Arbeiten zur Errichtung der Klever Klimaschutzsiedlung wurden am Montag an der Vorderen Küpperstraße in Angriff genommen.

Sie griffen allesamt beherzt zum Spaten, warfen mit viel Spaß die Erde in die Luft - und zeigten so, dass mit diesem ersten Spatenstich in Kleve wieder etwas Besonderes vonstatten geht.

Und das freut nicht nur Bürgermeister Theo Brauer. Hier, auf einem 11 000 Quadratmeter großen Grundstück werden Kleve im 1. Bauabschnitt eine Tiefgarage sowie vier Mehrfamilienhäuser entstehen. Bauherr ist die GeWoGe Kleve. GeWoGe-Geschäftsführer Michael Dorissen bedankte sich bei der Verwaltung für die kons-truktive Zusammenarbeit und machte auf die Vorzüge der geplanten Neubautsiedlung aufmerksam: „Wir werden hier die CO2 Emission stark reduzieren - und auch die soziale Qualität findet Berücksichtigung.“ Eine „güne Mitte“ werde es geben mit hoher Aufenthaltsqualität, außerdem einen großen Raum für gemeinsame Aktivitäten der künftigen Bewohner. 16 Millionen Euro werden in die zwei geplanten Bauabschnitt investiert - die Arbeiten werden vorwiegend von heimischen Firmen ausgeführt. Ganz wichtig: „Der Wohnraum wird bezahlbar sein“, versicherte Dorissen.

Im 1. Bauabschnitt werden die Tiefgarage mit 48 Stellplätzen sowie vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 80 Wohneinheiten erstellt. „Der Schwerpunkt liegt auf Wohnungen für ein bis zwei Personen. Die Nachfrage nach kleineren - unter 70 Quadratmeter großen Wohnungen - sei enorm, so Dorsissen. Der Zuschnitt der Wohnungen sei optimiert, sämtliche Wohnungen barrierefrei. Aufzug, Abstellräume und Balkon gehören zur Wohnung, wer eine Wohnung im Staffelgeschoss bezieht, darf sich zudem über eine große Dachterrasse freuen. Zwei Erdgeschosswohnungen werden für Rollstuhlfahrer gebaut.
Das energetische Konzept ist wohl durchdacht: Es beinhaltet eine Nahwärmelösung mit Pelletkesseln und solarthermischen Anlagen. Dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Passivhausfenster mit Dreifachverglasung und Anlagen zur Verschattung gehören dazu.
Der Status „Klimschutzsiedlung NRW“ wird vom Land nach Prüfung durch die Auswahlkommission des Ministeriums in Düsseldorf vergeben. Die Gesamtkonzeption liegt in Händen des Architekturbüros REPPCO, einbezogen ist das Ingenieurbüro Fuhrmann+Keuthen.

Sämtliche Gebäude werden vermietet und bleiben im Eigentum der GeWoGE Kleve. Wohnungsbewerber melden sich unter 02821/9 97 91 15.
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Heinz Goertz aus Kleve | 06.05.2014 | 18:16  
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