Hermann Teuber
Martinsabend in Kalkar vor siebzig Jahren

1948 malte Hermann Teuber in Kalkar die Vorbereitungen für den Martinsabend. In einem karg möblierten Raum wärmt sich eine Mutter mit Kopftuch und gehüllt in ihren Mantel, mit ihrer kleinen Tochter auf dem Schoß an einem Ofen. Ihre beiden Söhne sind im Begriff nach draußen zu gehen und drücken sich voller Zuversicht die Hände, bevor sie in die Dunkelheit entschwinden. Die Fackeln, die sie halten, brennen schon. Das schöne Bild zeigt, dass auch in der ganz armen Zeit unmittelbar nach dem Krieg das Brauchtum am Niederrhein einen wichtigen Platz einnimmt und dieser Abend damals wie heute eine besondere Bedeutung hat.
Das schöne Bild, voller Anmut, ist zur Zeit zu sehen in der Ausstellung „Karl Hofer – Hermann Teuber. Fundament und Erneuerung“ im Städtischen Museum Kalkar, Öffnungszeiten Mo und Di 10 – 13 Uhr, Mi bis So 10 – 17 Uhr, Eintritt frei.

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