Die Weihnachtsgeschichte in einfacher Sprache.

Fröhliches Kaffeetrinken mit Stollen und Gebäck, Orangen und Erdnüssen leitete die Weihnachtsfeier der Lebenshilfe-Teestube ein.
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  • Fröhliches Kaffeetrinken mit Stollen und Gebäck, Orangen und Erdnüssen leitete die Weihnachtsfeier der Lebenshilfe-Teestube ein.
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In der Lebenshilfe-Teestube im Pfarrsaal Mariä Himmelfahrt feierten Menschen mit und ohne Behinderung Christi Geburt.

Langenfeld. „Lasst uns froh und munter sein“ ertönte es im Pfarrsaal von St. Mariä Himmelfahrt, dem neuen Domizil der Lebenshilfe-Teestube. Rund 40 Personen mit und ohne Handicap waren zur alljährlichen Weihnachtsfeier gekommen. Friedhelm Schmidtkord von der dortigen katholischen Gemeinde hatte große Krippenfiguren aus der Kirche geholt, um damit den Saal zu schmücken. „Es ist schwierig, die Figuren zu verpacken, sie sind sehr empfindlich, dafür wird viel Zeit benötigt“, sagt Schmidtkord.

Die Feier begann mit einem gemeinsamen Kaffee trinken, die Helferinnen des Teestuben-Teams, das sich kürzlich um Margit Brzoska-Hürter vergrößert hat, flitzten um die Tische herum, reichten Stollen und Gebäck, gossen Kaffee ein. „Ich erzähle die Weihnachtsgeschichte in einfacher Sprache, damit sie von allen verstanden wird“, sagte Claudia Bierhoff kurz vor der Feier. Die Lieder, zu denen auch „Alle Jahre wieder“, „Der Stern von Bethlehem“, „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“ gehörten, wurden von der Musikgruppe Betreutes Wohnen der Lebenshilfe begleitet: Gaby Müller, Claudia Müller, Joachim Klatt und Karsten Neubert. Bei den letzten beiden Liedern rief Gaby Müller den Anwesenden zu: „Jetzt könnt ihr kräftig mitsingen, ihr kennt die Lieder ja.“

Claudia Bierhoff als Erzählerin wurde von Charlotte Wittlich, die während der Geschichte auf die Krippenfiguren zeigte, und Friedhelm Schmidtkord unterstützt. „Ich möchte euch jetzt die Weihnachtsgeschichte erzählen, die sich vor 2000 Jahren zugetragen hat. Zu der Zeit brauchte der Kaiser Geld, die Leute sollten Steuern bezahlen und sich deshalb in eine Liste eintragen… auch Maria und Josef machten die anstrengende Reise in ihre Heimatstadt Bethlehem …als sie eine Herberge suchten, war alles bis auf den letzten Platz belegt… Der Herbergsvater hatte Mitleid mit ihnen und bot ihnen den Stall als Unterkunft an, wo Ochs und Esel standen, und brachte ihnen auch Decken. Als Josef den Stall hergerichtet hatte, brachte Maria ein Kind zur Welt… Bis hin zu den Engeln, Hirten und den drei Königen ging die Geschichte weiter, und die Anwesenden lauschten gespannt, wie die drei Könige dem Stern folgten.

„Wir suchen dringend noch ehrenamtliche Fahrer, die unsere Menschen mit Behinderung mit unseren Kleinbussen zur Teestube bringen, einer kann das nicht schaffen“, erklärte Heidrun Haagmans, Leiterin der Teestube. Sie hoffe, dass sich bald welche finden. Wer dazu bereit ist, melde sich bitte bei Stefan Stahmann, Leiter des Lebenshilfe-Wohnverbundes Langenfeld-Monheim, Telefon (02173) 49978-0, E-Mail: stefan.stahmann@lebenshilfe-mettmann.de

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