Bürgerinitiative Marl Hamm macht Druck beim RVR

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21. Sitzung des Umweltausschusses  des RVR (öffentlich/nichtöffentlich) findet am 20.09.2019, um 10:00 Uhr im  Sitzungszimmer 102 , Kronprinzenstr. 6/ erste Etage , in 45128 Essen statt. Unter Punkt  9 der Tagesordnung  wird über die Halden  beraten.  Es ist die Vorlage: 13/1480, 
Rahmennutzungskonzept zur Weiterentwicklung von Haldenstandorten in der Metropole Ruhr.
Der Beschlussvorschlag lautet,  der Verbandsausschuss beschließt das Rahmennutzungskonzept und beauftragt dieVerwaltung auf dieser Grundlage nach Übernahme der 23 Halden mit der weiteren Bearbeitung der vorgestellten Inhalte.

Brinkfortsheide Erweiterung in Marl

Der RVR beabsichtigt, die zu übernehmenden Halden für die Grüne Infrastruktur der
Metropole Ruhr zu qualifizieren. Für die Halden Lohmannsheide in Duisburg, Im Hürfeld in
Dorsten und Brinkfortsheide Erweiterung in Marl werden derzeit ergänzende Schüttungen
im Rahmen von DK1-Deponiebetrieben diskutiert. Sofern hier Deponienutzungen
genehmigt werden sollten, beabsichtigt der RVR erst nach Abschluss des Deponiebetriebes in das Eigentum dieser Halden einzutreten.

Das Konzept beinhaltet:

1. Kategorisierung der Halden im Hinblick auf ihre grundsätzlichen Begabungen
und daraus abgeleitete Nutzungsperspektiven für Tourismus, Identitätsstärkung,
Freizeit und Erholung sowie andere Nutzungen. Insgesamt 9 Halden mit einer Gesamtfläche von rund 742 ha - und zwar die Halden„Kohlenhuck“ in Moers, „Lohberg Nord“ in Dinslaken. „Haniel“ in Bottrop, „Mottbruch“ in Gladbeck, „Scholven“ und „Rungenberg“ in Gelsenkirchen, „Brinkfortsheide“ in Marl, „Haus Aden 2“ in Bergkamen und „Humbert“ in Hamm - sind dazu geeignet, im Rahmen
einer mittelfristig angelegten Umsetzungsstrategie eine besondere Bedeutung für den
Ausbau der touristischen Angebote und die Stärkung des Identitätsbewusstseins in der
Metropole Ruhr zu entfalten. Teilweise sind bereits kommunale Vorplanungen
vorhanden. Vier Halden („Haus Aden 2“ in Bergkamen, „Lohberg Nord“ in Dinslaken,
„Mottbruch“ in Gladbeck und „Brinkfortsheide“ in Marl) kommen zudem als Standorte
für die IGA 2027 in Betracht, bzw. sind als Projekte von den Kommunen gemeldet
worden.

potenzielle Deponiestandorte

Im Falle einer gewerblichen Nutzung des Regionalen Kooperationsstandortes
„Rossenray“ in Kamp-Lintfort können entlang der Haldenflanken Wegeverbindungen
geschaffen werden, die eine Verknüpfung mit benachbarten Freiräumen ermöglichen.
Auch für die drei Halden, die im Regionalplanentwurf als potenzielle Deponiestandorte
gekennzeichnet sind („Lohmannsheide“ in Duisburg, „Im Hürfeld“ in Dorsten und
„Brinkfortsheide Erweiterung“ in Marl), ist langfristig nach dieser eventuellen Nutzung
die Entwicklung extensiver, landschaftsbezogener Erholungs- und Biotopflächen
anzustreben.

Bürgerinitiative Marl Hamm

Am 20.09.19 um 10:00 Uhr ist auch die Bürgerinitiative Marl Hamm beim RVR, um zu zeigen, dass es nur eine Lösung für die Brinkfortsheide-Erweiterung gibt, keine Schadstoffdeponie in Marl.
Sie lädt Marler Bürger ein, "Kommt bitte nach Essen um uns zu unterstützen".

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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