Schluss aus und vorbei?
Erneute Ablehnung des Kulturobjektes Marschall 66

Erfreuliches für Marls Zukunft
Mit den Stimmen der Bürgerfraktion Marl wurde ein weiteres Millionenloch verhindert.

Bei der Ratssitzung am 22.12.2022, die aufgrund des Widerspruchs des Bürgermeisters einberufen wurde, lehnte der Rat erneut bei einer geheimen Abstimmung, weitere Ausgaben für Marschall 66 mit 22:21 ab.

Stellungnahme der Bürgerfraktion Marl zur Ratssitzung 22.12.2022

Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren,
ihren Worten nach zu urteilen, sehen Sie, Herr Bürgermeister, das Wohl der Gemeinde gefährdet. 

 „Wir lehnen diese Vorlage nicht aus ideologischen Gründen ab, sondern weil wir die Folgen für die Gemeinde und zukünftige Generationen für gravierend halten.“ Hier werden von der Verwaltung und auch von Ihnen, Herr Bürgermeister, Sorgen geschürt, die ausschließlich dem Zweck dienen, diesen vom Rat gefallenen Beschluss in Zweifel zu ziehen. 

Sehr geehrte Damen und Herren, die Ratsmitglieder, die sich heute plötzlich für eine Aufstockung von 7 Mio. € aussprechen, tragen eine Mitverantwortung für diese zusätzliche finanzielle Belastung der Stadt Marl über Jahrzehnte. 

Die unerwartet hohe finanzielle Belastung durch die Rathaussanierung sollte uns als Mahnung dienen, diesen Fehler nicht noch einmal zu begehen.  Wir als Bürgerfraktion sind nicht bereit, diese Verantwortung für unsere Kinder und Kindeskinder zu übernehmen.

Wir lehnen diese Vorlage aus den von uns bereits vorgetragenen Gründen ab.

Wie es mit dem „Zukunftsprojekt“ weitergeht, ist noch unklar. Ein erster Schritt zur Lösung soll ein gestern beschlossener Antrag auf Einrichtung einer „Lenkungsgruppe Marschall 66“ sein.

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