VfB Hüls darf sich beim Osterausflug in Bielefeld keine Eier einfangen

Aufrichten musste VfB-Coach Karsten Quante seine Mannschaft nach dem 1:3 gegen Rhynern. Wie im Bild Jago van Briel.
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  • hochgeladen von Mariusch Pyka

Neuer Trainer, altes Leid: Der VfB Hüls lässt die Oberligatauglichkeit vermissen. Und das in den Schlüsselspielen um den Klassenerhalt. Das war die schlechte Nachricht. Die gute: Die anderen Kellerclubs zeigen ähnliche Defizite, konnten sich keinen Zentimeter in der Tabelle erarbeiten.

Allerdings wäre es vermessen zu glauben, dass der VfB am Montag (15 Uhr) bei Arminia Bielefeld II daraus Profit schlagen könnte. Auch wenn Karsten Quante nach seinem verpatzten Trainer-Debüt am Hülser Spielfeldrand vor der Partie gegen den Liga-Dominator auf Zweckoptimismus macht, die Rollen sind klar verteilt, wenn der Osterausflug nach Ostwestfalen geht. Die Badeweiher-Elf muss versuchen, sich so wenig Eier wie möglich ins Nest legen zu lassen. Das allein wird bei den Nachwuchs-Profis schon eine knifflige Aufgabe, denn der Tabellenführer läuft mit einer fast blütenreinen Weste auf: 23 Siegen stehen zwei Remis und eine Niederlage entgegen.

Gegen Liga-Dominator hilft nur Zweckoptimismus

Sollte die Quante-Truppe von der Alm mehr als Erfahrungswerte mitbringen, wären ihr Sensations-Schlagzeilen sicher. Ganz gewiss aber auch, eine breite Brust für den weiteren Kampf um die sicheren Oberliga-Plätze. Klartext: Die Rot-Weißen haben in Bielefeld nichts zu verlieren, aber eine Menge zu gewinnen.
Nur, dafür müsste der Drittletzte eine Menge Schminke aufwerfen und ein völlig anderes Gesicht zeigen als bei der 1:3-Pleite gegen Westfalia Rhynern. Denn vor heimischer Kulisse wirkte der Gastgeber lange Zeit wie gelähmt, verstolperte die Bälle im Spielaufbau und kassierte nach 21. Minuten zurecht das 0:1. Zwar kam der Club zurück, egalisierte Sinan Kurt (56.) zum 1:1, doch Rhynern schlug erbarmungslos zurück (72., 88.).

Eine Niederlage, die Quante sicherlich zu denken gibt. Wenngleich der Übungsleiter immer wieder betont, wie positiv er die Mannschaft empfinden würde. Wichtiger wär‘s, sie würde aus Bielefeld positive Schlagzeilen mitbringen - und fürs angeschlagene Konto vielleicht auch noch Zähler. Zu Ostern darf sich ja jeder etwas wünschen...

Aufrichten musste VfB-Coach Karsten Quante seine Mannschaft nach dem 1:3 gegen Rhynern. Wie im Bild Jago van Briel.
Abgestürzt statt abgehoben: VfB-Akteur Nicolai Striewe (oben) und seine Mannschaftskollegen befinden sich derzeit im Tiefflug. Den will der VfB Hüls am Ostermontag abfangen. Bei Liga-Primus Bielefeld dürfte das schwierig werden.

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