Ekelfleisch bei Fahrzeugkontrollen der Lebensmittelüberwachung gefunden

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n der vergangenen Woche führte die Polizei Gelsenkirchen zusammen mit einem Mitarbeiter des Amtes für Veterinär- und Lebensmittelüberwachung mehrere Fahrzeugkontrollen durch und zieht nun folgendes Fazit: Am 22.01.2018 hielten die Beamten einen sogenannten "Sprinter" auf der Emscherstraße in GE-Erle an. Der 31 Jahre alte Fahrer aus Marl öffnete nur widerwillig den Transportraum seines Fahrzeugs. Auf der völlig verschmutzten Ladefläche befanden sich vier Säcke mit Rindfleisch.

Sie lagen zwischen diversen Abfallbehältern. Das für den Verzehr vorgesehene Fleisch hatte er erst kurze Zeit vor der Kontrolle gekauft. Eine Kühlung besaß das Fahrzeug nicht. Die eingesetzten Beamten versiegelten die Ladetüren des Lkw und trugen dem Fahrer auf, sich mit dem Lkw sowie dem vollkommen unsachgemäß transportierten Fleisch bei der zuständigen Lebensmittelaufsicht in Marl zu melden, damit von dort aus die Entsorgung vorgenommen werden kann. Gegen den Fahrer, der sich sehr uneinsichtig zeigte, wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Am Dienstag, 23.01.2018, und am Donnerstag, 25.01.2018, stellten die Kontrolleure noch weitere Verstöße auf der Adenauer Allee und der Emscherstraße fest. Einmal waren es 45 kg und beim nächsten Mal 80 kg, die in jeweils stark verschmutzten Transportern befördert wurden. Auch hier versiegelten die Einsatzkräfte die Fahrzeuge, führten sie dann der zuständigen Lebensmittelaufsicht zu und leiteten Bußgeldverfahren ein. Am Freitag wurde auf der Grothusstraße ein Transporter mit Backwaren angehalten. Das Fahrzeug war von innen mit Holz ausgeschlagen, welches bereits mit schwarzen schimmelähnlichen Belägen behaftet war. Der Boden war mit älteren Staubablagen verunreinigt. Die Kisten mit Brot standen auf den Boden. An der hinteren Tür befand sich ein Papiersack gefüllt mit Baguettes. Nach Einleitung einer Ordnungswidrigkeitenanzeige schickten die Kontrolleure das versiegelte Fahrzeug zur zuständigen Lebensmittelüberwachung. Zudem erhielten die beiden Fahrzeugführer wegen der hygienischen Mängel in ihren Fahrzeugen jeweils ein Verwarnungsgeld von 20 bzw. 15 Euro.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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