Es gibt ein Licht am Ende der Homberger Straße Geschäftsleute starten „Schönheits-Kur“ für „ihre“ Straße

Wie wird aus der „Leider-immer-noch-Durchgangsstraße“ Homberger Straße endlich eine richtige Fußgängerzone? Die ansässigen Geschäftsleute um die Initiatoren (v.l.) Werner Peters, Guido Makowski und Rolf Unterwagner haben ein Rezept dafür. Foto: Heinze | Foto: Heinze
  • Wie wird aus der „Leider-immer-noch-Durchgangsstraße“ Homberger Straße endlich eine richtige Fußgängerzone? Die ansässigen Geschäftsleute um die Initiatoren (v.l.) Werner Peters, Guido Makowski und Rolf Unterwagner haben ein Rezept dafür. Foto: Heinze
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Das richtige Rezept für das „Lifting“ der Homberger Straße scheint folgende Hauptzutaten zu enthalten: Ein paar gute Ideen, rührige Mitstreiter und eine gehörige Portion Enthusiasmus.
Und vor allem einen starken Willen: „Die „Homberger“ hat Potenzial - und wir wissen auch wo“, so Werner Peters von der „Initiative Homberger Straße“. Die Vorgehensweise der Geschäftsleute ist zielstrebig: Anfangen mit kleinen Schritten, deren Ergebnisse immer weitere Kreise ziehen und schluss-endlich Großes schaffen.
Soweit nichts Außergewöhnliches - wohl aber dahingehend, dass nun endlich bereits jahrelang existierende Ideen zur Attraktivierung der Homberger Straße auch tatsächlich angegangen werden. Soll heißen: Die Initiative trägt erste Früchte. Sichtbare Beweise treten die Beete rund um die Straßenbäume zu beiden Seiten der Homberger Straße an. „Für die insgesamt 31 Baumscheiben können Patenschaften übernommen werden“, erklärt Rolf Unterwagner. Die Paten - egal ob Anlieger oder nicht - zahlen einmalig 50 Euro, wofür die Stadt dann die Bepflanzung vornimmt. Die Pflege der Pflanzen und Parzellen - für die Stadt ein ziemlich hoher Kostenfaktor - übernehmen in der Folge die Paten. Schönes Ergebnis: 21 von 31 Baumscheiben sind bereits „verpartnert“. Weiterer kleiner Schritt in Richtung großes Ziel: Die Initiativ-Mitglieder setzen sich für mehr und vor allem sinnvoll platzierte Mülleimer, Aschenbecher und Fahrradständer sowie (mindestens) eine Dog-Station ein. „Die Bügel der Baum-Areale werden oft als Fahrradständer zweckentfremdet, die Parzellen selbst als Hundeklo oder Mülleimer missbraucht oder aber dienen als „Fanggitter“ für die gelben Säcke. Es liegt im Interesse aller, ein solches Verhalten endlich abzulegen“, appelliert Unterwagner an alle .
Seit Jahren schon ist vielen der Busverkehr durch die Homberger Straße ein Dorn im Auge. Peters: „Uns auch. Es klappt doch auch anlässlich des Stadtfestes, dass der Busverkehr außen vor bleibt. Wir werden hier weiter am Ball bleiben.“ Auch wegen der großen Bereitschaft seitens der Stadt, dem Engagement der „Homberger“ entgegen zu kommen, sind die Geschäftsleute nicht nur diesbezüglich hoffnungsfroh. Auch mit dem derzeit umzäunten „Brachland“ am Kreisverkehr hat die Initiative Konkretes vor: Sie möchte das Grundstück pachten und hier einen täglichen Frischemarkt etablieren. „Eine tolle Idee unseres Mitstreiters Olaf Elker. Ein Modell, das auch in Krefeld erfolgreich praktiziert wird“, so Peters. „Gezielt wird gerade das Interesse der Marktbeschicker abgefragt. Es sieht so aus, als ob sich diese Idee wirklich umsetzen ließe.“

Autor:

Monika Meurs aus Moers

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