Was die Brandschutzsanierung der VHS wirklich kostet
2 Millionen, nicht 30 Millionen

In dem Bericht über die Info-Veranstaltung vermisse ich einen Hinweis auf die Kosten für eine Beseitigung der Brandschutzmängel, die eine zügige Benutzung der VHS in der MüGa ermöglichen würde. Erst eine wiederholter Nachfrage aus den Reihen der Mülheimer Bürgerschaft konnte einem der Gutachter die Summe von ca. 2 Millionen Euro entlocken. Wobei sich dieser aber wortreich bemühte, aus den verschiedensten Gründen dringend davon abzuraten. Allerdings hatte er nicht mit der Anwesenheit sachkundiger Bürger gerechnet, die seine Einwände leicht verständlich widerlegen konnten.

Diese 2 Millionen verderben natürlich Herrn Mendack gehörig sein Konzept, das offensichtlich darauf ausgelegt ist, einen Konflikt zwischen den Befürwortern der VHS in der MüGa und der Schülerschaft sowie den Sportlern zu provozieren und so den Schwarzen Peter den VHS'lern unterzuschieben! Dieser Verdacht wurde schon im Vorfeld durch die Wahl des Veranstaltungsortes genährt. Aber auch hier hat Herr Mendack sich verkalkuliert. Auf dem Weg zur Aula sind meine Frau und ich an der "Schrottimobilie", in der wohl mal vor langer Zeit Unterricht stattgefunden hat, vorbeigekommen. Ganz ehrlich, wir waren geschockt!

Aber warum richtet sich der geballte Frust jetzt auf einmal gegen die VHS-Befürworter?! Es sind unsere Stadtfürsten, die vortäuschen, hier einen Schuldigen für die zukünftige Finanzierungsengpässe gefunden zu haben!

Mit den verpulverten Steuergeldern für eine Aussichtsplattform, von der man keine Aussicht hat, für einen Aufzug der ständig kaputt ist, für wenig dringliche Straßbauprojekte und die Kosten im Zusammenhang mit der Stilllegung der VHS (Gebäude Aktienstraße, Gutachterkosten, Kosten Bürgerentscheid, Gerichtskosten) hätte man in Saarn wahrscheinlich längst einen Schulneubau finanzieren können. Die Liste der städtischen Fehlplanungen könnte man noch um gewichtiger Beispiele ( Umbau Rathaus, Neubau Feuerwache) ergänzen. Um den Mülheimern ordentlich Sand in die Augen zu streuen, jongliert man mit völlig überzogenen Summen!

Schon während der Versammlung konnte Herr Mendack die wiederholten Fragen, warum kein weiteres KOSTENLOSES (!) Gutachten, vermittelt durch den Architekten, Herrn Teich, zugelassen wurde, nicht plausibel beantworten.

Bei ca. 2 Millionen Kosten für die VHS bliebe genug Geld übrig für nicht minder wichtige Projekte!

Wir Mülheimer sollten uns da nicht ver....äppeln lassen!!!

Okay, wenn ein Leser auf eine luxuriöse Eigentumswohnung am Rande der MüGa spekuliert, sollte er natürlich beim Bürgerentscheid mit "Nein" stimmen.....

Heinz-Werner Moog

Mülheimer Urgestein

Autor:

Kirsten Grunau aus Mülheim an der Ruhr

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