Abschied vom team/Innenstadt

Die Verwaltung verabschiedete sich am Montag, 3. Dezember, vom Team/Innenstadt: (v.l.) Felix Blasch, Leiter des Amtes für Stadtplanung, Jens Cüppers und Maria Papoutsoglou (steg NRW) und Baudezernent Peter Vermeulen.
  • Die Verwaltung verabschiedete sich am Montag, 3. Dezember, vom Team/Innenstadt: (v.l.) Felix Blasch, Leiter des Amtes für Stadtplanung, Jens Cüppers und Maria Papoutsoglou (steg NRW) und Baudezernent Peter Vermeulen.
  • Foto: C. Leyendecker
  • hochgeladen von Claudia Leyendecker

Drei Jahre lang war die „werkstatt“, Löhberg 35, Anlaufstelle für Mülheimer mit Beratungsbedarf, wenn es um die Aufwertung ihrer Immobilie ging. Dabei hat die steg NRW die Stadt Mülheim bei der Programmumsetzung „Soziale Stadt Mülheim an der Ruhr – Mülheimer Innenstadt begleitet. Als „team/Innenstadt“ unterstützten steg NRW, Architekt Matthias Nowak, Ralf Schmitz, zuständig für Bauinformation Innenstadt, und Gesa Delija vom Citymanagement Mülheim & Business die Vorhaben Mülheimer Bürger direkt und vor Ort.

Insgesamt wurden 982 Gespräche zur Immobilienaufwertung geführt, davon 430 Beratungsgespräche allein zur Hof- und Fassadensanierung. „Wichtig war vor allem die Beratung vor Ort,“ so Bau-Dezernent Peter Vermeulen bei der offiziellen Verabschiedung am Montag, 3. Dezember. „Bürger kamen und sagten, was sie zur Verschönerung der Innenstadt beitragen möchten.“ Von vornherein war es für die steg NRW, die in ganz NRW aktiv ist, in Mülheim ein Auftrag auf Zeit.

Jens Cüppers vom Team steg NRW im Mülheimer Team: „Auch jetzt noch kommen viele Antragsteller auf uns zu.“ Ab dem 1. Januar 2019 übernimmt der Innenstadtbeirat die Arbeit von „team/Innenstadt“ wieder in Eigenregie und führt damit das Innenstadtkonzept fort. Peter Vermeulen: „Der Wunsch lautet nach wie vor: Weniger Leerstände in der Innenstadt. Wir sind noch nicht aus der Krise raus. Es besteht aber Hoffnung, weil sich im kommenden Jahr durch die Eröffnung des Stadtquartiers in Mülheim Vieles verändern wird.“

Das steg-Team war in den vergangenen Jahren sichtbar aktiv. Einige der überdimensionalen Vordächer im Innenstadtbild sind rückgebaut worden: Die Werbeflächen wurden minimiert, unter anderem am Kohlenkamp 8-10. Durch den Umbau entstand ein stimmiges Fassadenbild mit zusätzlichen Lichtakzenten. Jens Cüppers: „Es muss auch nicht immer mit Fördermitteln saniert werden.“ Der Erneuerungsprozess und das Umdenken der Immobilieneigner hat begonnen, auch wenn es oft an der finanziellen Umsetzung scheiterte. Die Idee zur Aufwertung ihrer Innenstadt ist den Mülheimern aber bewusst geworden und damit ist ein wichtiger Schritt getan. Gelungene Anschauungsprojekte sind die Fassadensanierungen Wallstr. 14, Auerstr. 39 oder Löhberg 52.

Für die baufachliche Beratung war im Zeitraum seit 2016 Matthäus Nowak als Architekt in der „werkstatt“ vor Ort tätig. Künftig ist er für die Uni Dortmund im Einsatz. Nach zahlreichen PR-Rundgängen, Info-Veranstaltungen und Bürgerfesten schwingt ein wenig Wehmut im Team mit. Lob für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und den Mitarbeitern von Felix Blasch, Leiter des Amtes für Stadtplanung. Der Innenstadtbeirat bewilligte bis Ende November 24 Projekte aus dem Bürgermitwirkungsbudget mit einem Volumen von rund 74.000 Euro. Zahlreiche Anträge stehen noch aus.

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