Scholten will Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben

Um den Service für die Mülheimer Bürger in Zukunft zu verbessern, hat Oberbürgermeister Ulrich Scholten am Freitag das Projekt „Digitalisierung der Verwaltung“ gestartet. Es wird am 27. September auch den Politikern des Hauptausschusses vorgestellt.

„Wir wollen das Thema aktiv gestalten und nicht erst handeln, wenn wir gezwungen sind“, sagte Scholten. Für ihn hat die Digitalisierung Priorität. „Erfahrungen aus anderen Städten haben gezeigt, dass man es, ich will nicht sagen zur Chefsache erklären, aber oben auf die Agenda setzen muss“, so der OB. Für das Projekt wurden eigens zwei Stellen geschaffen. Die technische Leitung übernimmt Michael Antczak, früher im Rats- und Rechtsamt, Florian Genbrock wird für die technische Umsetzung verantwortlich zeichnen. Zudem hat sich die Verwaltung die Firma Enerson als externen Berater herangezogen. Senior Partner von Enerson ist der Mülheimer Jörg Dehm. Als ehemaliger Berater von Jens Baganz, Kämmerer von Dinslaken und Oberbürgermeister von Hagen verfügt er über ausreichend Verwaltungskenntnisse.

Fast noch wichtiger ist den Verantwortlichen die Zusammenarbeit mit Dr. Ben Zimmermann und der Firma Cyrano, die auf dem Feld der Unternehmenskommunikation zu Hause ist. Denn: „Es ist das Wichtigste, dass wir die Kolleginnen und Kollegen mitnehmen“, betont Stadtsprecher Volker Wiebels. Projektleiter Michael Antczak ergänzt: „Wir wollen erst die Bedarfe in den einzelnen Fachbereichen abfragen und nicht einfach eine Technik einkaufen und sie dann einfach den Leuten vorsetzen.“

Im ersten Schritt wird es um eine Bestandsaufnahme gehen. Antczak spricht von einem Masterplan und einer Analyse von Verbesserungspotenzial. Was ist leicht umsetzbar. In vielen Bereichen sei die Verwaltung schon gut und digital aufgestellt, zum Beispiel in allen Belangen des Bürgeramtes oder bei Katastern. „Das Wunschkennzeichen liegt bei den Klickzahlen ganz vorne“, weiß Volker Wiebels. Da zum Beispiel Vermessungen mittlerweile online möglich sind, könnten Sitzungstermine oder Ortsbegehungen gespart werden.

Für zwölf Monate sind die externen Berater engagiert, bis dahin soll der Masterplan aufgestellt sein. Da die Verwaltung aber schon jetzt an die Öffentlichkeit geht, tut sie sich schwer mit konkreten Beispielen. Vor allem müsse die Analyse stehen. Es geht aber in allererster Linie darum, den Bürgerservice zu verbessern. „Es betrifft vor allem alle Ämter mit Publikumsverkehr, da wollen wir ‘ran“, sagt Wiebels. Einfach, zeitsparend und online möglich soll der Service in Zukunft sein.

Autor:

Marcel Dronia aus Mülheim an der Ruhr

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