Das „Zweite“ Fahrradprojekt mit Schülerinnen und Schülern aus Weißrussland (Zhodino)
Wir (er-) fahren gemeinsam …

Zum zweiten Mal, nach 2016, konnten zwölf Schülerinnen und Schüler aus der Schule Nr. 2 in Zhodiono (Weißrussland) während begleiteten Fahrradtouren, in und um unsere „Stadt Mülheim an der Ruhr“, alles auf besondere Weise kennenlernen. Die Tour stand unter dem Motto: „Gemeinsam (er-) fahren – gemeinsam (auf dem Fahrrad) Deutsch lernen“. Eingeladen durch die Initiative Tschernobyl-Kinder Mülheim waren die Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Deutschlehrerinnen, Elena Puzyna und Elena Valko sowie „trainierte“ Vereinsmitglieder an 10 Tagen, meist mit dem Fahrrad unterwegs.

Besucht wurden in der näheren Umgebung, neben ökologischen Projekten, das Haus Ruhrnatur in Mülheim sowie auch zahlreiche, weitere, kulturelle und historische Ausflugsstationen.

Alle Teilnehmer wurden mit einem Fahrrad und einem umfangreichen Vitamincocktail in Form eines großzügig gefüllten Obstkorbes ausgestattet.

Das Fahrrad ist inzwischen, auch in Weißrussland, als ökologisches Fortbewegungsmittel angekommen und anerkannt. „Erst vor 6 Jahren ist endlich damit begonnen worden, die Fahrradwege in Zhodino, einer Stadt mit ca. 70 Tsd. Einwohnern auszubauen. Das finden wir sehr gut, denn die Schülerinnen und Schüler sollen mit dem Fahrrad zur Schule kommen“, sagten beiden Lehrerinnen.

Beeindruckt waren die Schüler von dem gut ausgebauten Netz von Fahrradwegen durch unsere Stadt. Ein Verkehrswegenetz der besonderen Art… So etwas sollte man auch in Zhodino schaffen.

Der zweite Vorsitzende des Vereins, Jürgen Skotschke, berichtet: „Die Unterstützungen unseres Vereins für Kinder und Jugendliche bestehen nicht nur aus Einladungen zu Fahrradprojekten und Besuchen in Mülheim, sondern im Wesentlichen in der Hilfe und Förderung vor Ort“. So hat die Initiative Tschernobyl-Kinder Mülheim in den letzten Jahren u.a. die Renovierung, den Umbau eines Gebäudes sowie die Ausstattung zu einer Fahrrad-Reparaturwerkstatt in Zhodino finanziert. Im letzten Jahr fand die große offizielle Eröffnung und Einweihung statt. Nun können Jugendliche, unter Anleitung und Hilfestellung von Fachleuten, notwendige Reparaturen an den Fahrrädern in Eigenregie vornehmen.

Mit der Erfahrung von über 25 Jahren, wird die Initiative Tschernobyl-Kinder Mülheim, selbstverständlich auch in Zukunft, Projekte zu Gunsten der Kinder und Jugendlichen in Weißrussland durchführen. Wir freuen uns darauf.

https://www.tschernobyl-kinder.info

Autor:

Initiative Tschernobyl-Kinder Mülheim e.V. aus Mülheim an der Ruhr

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