Bündnis für den Erhalt des Sterkrader Waldes schafft weiter Öffentlichkeit

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Das Bündnis für den Erhalt des Sterkrader Waldes bleibt weiterhin aktiv dabei, über das geplante Umbauprojekt im Autobahnkreuz Oberhausen zu informieren und Aufmerksamkeit für die drohenden Auswirkungen regional und überregional herzustellen. Dies wurde in einer neuerlichen Videokonferenz der Beteiligten am Mittwoch noch einmal einmütig bestätigt.

Erfreut wurde zur Kenntnis gegeben, dass innerhalb von kurzer Zeit 5800 Menschen die Onlinepetion an den Bundesminister für Verkehr Andreas Scheuer, Mitglieder des Bundestags und an den Verkehrsminister NRW Hendrik Wüst unterschrieben haben – und täglich kommen weitere Unterschriften dazu.

Außer im Sterkrader Wald werden an den Böschungen von A2 und A3 Bäume gerodet, Gehölze und Grünflächen unwiederbringlich zerstört. Angesichts des aktuellen Waldzustandsberichts wäre es eine fatale Entscheidung, einen alten und vitalen Baumbestand zu zerstören. Die Resultate der Waldzustandserhebung 2020 zählen laut Aussage der Ministerin für Landwirtschaft zu den schlechtesten seit Beginn der Erhebung im Jahr 1984.

Das Bündnis will mit vielfältigen Aktionen auf die Problematik der Naturzerstörung durch den geplanten Ausbau des Autobahnkreuzes hinweisen. Selbstverständlich ist für das Bündnis, dass der Protest und die vielfältigen Aktionen friedlich, gewaltfrei und im Rahmen des geltenden Rechts stattfinden. Zu diesen Aktionen gehören beispielsweise Waldbegehungen, Banner- und Plakataktionen, Demonstrationen, Kunstperformances und Musikbeiträge. Alle Aktionen bieten interessierten Bürgerinnen und Bürgern Beteiligungsmöglichkeiten.

Zwei davon können bereits konkret benannt werden: Die Oberhausener Künstlerin Marie-Luise O`Byrne-Brandl wird sich dem Thema Sterkrader Wald in einer Kunstperformance
über die Endlichkeit der Erde, aber auch über die Hoffnung auf ein Umdenken, annähern.

Mit ihrem Lied „Was zu retten ist“, in welchem der Sterkrader Wald und Klimaschutz musikalisch verarbeitet werden, hat sich die Liedermacherin Nadine Fingerhut mit der Thematik beschäftigt. Das Video kann bereits auf Youtube unter https://youtu.be/I85MWytwKV4 angesehen werden. Eventuell wird sie auch – sobald dies wieder möglich ist – live in Oberhausen-Schmachtendorf zu hören sein.

Mit weiteren überregional bekannten Prominenten, die sich ebenfalls zum Sterkrader Wald positionieren möchten, steht das Bündnis in Kontakt.

Schon jetzt ist die neueste Aktion an den Böschungen der A3 zu sehen, wo Plakate an den Bäumen verdeutlichen, dass diese schon bald gefällt werden könnten, wenn die Ausbaupläne des Autobahnkreuzes realisiert werden sollten.

Für das Bündnis

Cornelia Schiemanowski             Tobias Szczepanski
BUND Oberhausen                   Heimatverein Schmachtendorf

Autor:

Cornelia Schiemanowski aus Oberhausen

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