Auch 2021 steht der Sterkrader Wald im Fokus
Bündnis startet mit frischen Ideen ins neue Jahr

Am 7. Januar kam das Bündnis zum Erhalt des Sterkrader Waldes in der ersten Videokonferenz 2021 zusammen und steckte die Ziele für das neue Jahr ab.

In der im Dezember 2020 von der Lokalpolitik mehrheitlich beschlossenen Stellungnahme an die Bezirksregierung Köln ist es deutlich zu lesen: Der Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen ist in der vorliegenden „Ausbauplanung mit erheblichen Eingriffen in den Naturhaushalt verbunden“. Mit ihrem Beschluss fordert die Lokalpolitik eine „weitere Minimierung des Flächenverbrauchs“. Daran soll sie sich im neuen Jahr messen lassen – und ihre Kontakte zu Ministerien, Bundes- und Landespolitik nutzen, um diese Ziele auch wirklich zu erreichen und Worten Taten folgen zu lassen.

Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um den Wald selbst, sondern auch um viele Grünflächen entlang der Autobahnen A 2 und A 3, die dem Ausbau ebenfalls zum Opfer fallen würden. Diese mit Sträuchern und Bäumen bewachsenen Flächen schirmen nicht nur die Autobahn gegen die Wohnbebauung ab, sondern stellen wichtige Grünbrücken für viele Tierarten dar. Der Biotopverbund würde dort durch die geolanten Rodungen zerstört. Dies soll auch ein neues Plakat des Bündnisses deutlich machen. Darauf zu sehen: Ein trauriger Baum, der den Betrachter anblickt und das Baumsterben beklagt.

Weiter in Planung für das neue Jahr sind eine Fahrraddemo, Waldbegehungen und Informationsveranstaltungen – doch derzeit verhindert Corona einen festen Terminplan. Auch das geplante Klimacamp von „Fridays for Future“ soll den Sterkrader Wald thematisieren.

Freude herrschte darüber, dass trotz der widrigen Umstände bereits über 1.000 Unterschriften für den Bürgerantrag zusammengekommen sind. Die Sammlung soll noch bis mindestens März weitergehen und dann dem Oberbürgermeister übergeben werden. Als Bürgerantrag nach §24 Gemeindeordnung NRW muss das Thema dann noch einmal von der Lokalpolitik behandelt werden.

Kommt der Ausbau in der bisher geplanten Form, so herrschte der einstimmige Tenor, „wird sich Schmachtendorfs Gesicht für immer verändern. Das ‚Dorf im Grünen‘ wird in der jetzigen Form dann Geschichte sein“.

Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass wir eine Verkehrswende brauchen – der Ausbau des Autobahnkreuzes bedeutet aber mehr Verkehr, mehr Lärm sowie mehr Feinstaub- und Abgasbelastungen, was die Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner im Oberhausener Norden zusätzlich belastet und beeinträchtigt.

Mit der Unterschriftensammlung, den Plakaten und weiteren Veranstaltungen möchte das Bündnis noch viele Menschen wachrütteln. Dazu soll demnächst auch eine eigene Homepage beitragen. Auf Facebook können sich alle Interessierten über die aktuellen Aktionen des Bündnisses und weitere Planungen schon jetzt informieren: https://www.facebook.com/pg/Sterkrader-Wald-Bleibt-100278771912475

Über diese Emailadresse ist das Bündnis ab sofort erreichbar: info@sterkrader-wald.net

Autor:

Cornelia Schiemanowski aus Oberhausen

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