Grafenbusch, Alstaden, Landwehr
Mehr Lärmschutz für Oberhausen

Foto: Carsten Walden

Gute Nachrichten für viele von Lärm geplagte Menschen in Oberhausen: Es wird noch einmal deutlich mehr Lärmschutzwände für die Stadt geben als ursprünglich geplant. Nachgebessert werden zusätzlich zu den ersten Planungen der Bahn nunmehr auch die Bereiche in der Siedlung Grafenbusch, in Alstaden (Haldenstraße, Stelte, Ohrenfeld) und an der Landwehr.

"Dies freut mich für die vielen Menschen, die unter der Belastung leiden und nun doch substantielle Hilfe erhalten werden", erklärte Oberbürgermeister Daniel Schranz nach einem Gespräch mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG, Werner Lübberink, an dem auch die Fachverwaltung teilnahm.
Hintergrund: Zunächst hatte die Bahn bereits ein kilometerlanges Lärmschutzwandkonzept für Oberhausen vorgestellt, allerdings gab es aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen noch Bereiche ohne Lärmschutz. Nach dem Spitzengespräch im Rathaus steht aber nun fest: Für die genannten Gebiete ergibt sich mit der neuen Förderrichtlinie, die rückwirkend ab dem 1. Januar 2019 greift, auch eine neue Situation.

Neue Förderrichtlinie

„Alle Wohngebäude, die vor dem 1. Januar 2015 gebaut wurden, fließen nun in der Kosten-Nutzen-Rechnung mit ein“, erklärt Planungsdezernentin Sabine Lauxen. „Dadurch ergibt sich ein besserer Wert, denn bisher zählten nur die Gebäude, die vor 1974 erstellt wurden.“
„Die gemeinsamen Anstrengungen für mehr Lärmschutz an der Strecke haben sich gelohnt“, so Lübberink. „Wenn wir mehr Verkehr auf der Schiene wollen, müssen die Menschen auch besser geschützt werden. Hier haben unsere Experten der Lärmsanierung einen tollen Job gemacht.“ Weitere Bereiche in der Stadt würden von der Bahn noch genauer geprüft.
Für den Bereich des Rangierbahnhofs Oberhausen-West sind aus bautechnischen Gründen allerdings keine aktiven Schallschutzmaßnahmen möglich. Hier bleibt es trotz des Einsatzes der Stadt beim passiven Schallschutz (Lärmschutzfenster). Die Bahn hat aber zugesagt, die betrieblichen Abläufe weiterhin im Hinblick auf Lärmschutz im Blick zu halten.

Autor:

Jörg Vorholt aus Oberhausen

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