DER WETTERGOTT HAT MITGESPIELT
KRÖÖßKIRMES IN SCHMACHTENDORF

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Von Freitag bis Montag fand die Kröößkirmes in Schmachtendorf statt.
2020 noch coronabedingt ausgefallen, gab es dieses Jahr grünes Licht für die Veranstalter. 
Dennoch galten natürlich bestimmte Auflagen für die Kirmesbesucher:

3G-Regel: Besucher müssen geimpft, getestet oder genesen sein (stichprobenartige Kontrollen werden durchgeführt)

Es herrscht keine grundsätzliche Maskenpflicht auf dem Gelände, aber in bestimmten Bereichen, wie Warteschlangen oder unmittelbar an den Verkaufsständen gilt die Maskenpflicht. 

Freitag, Samstag und Sonntag hatte es für mich den Anschein, als wenn anstatt der 3 G's überwiegend die 3 K's im Vordergrund standen:

KARUSSELLS, KÖSTLICHKEITEN UND KAUM ABSTAND. 

Die KARUSSELLS in Schmachtendorf sind ehr traditionell angehaucht. Hier zählt nicht noch höher und noch schneller.

Raupe, Autoscooter und das Kinderfahrgeschäft mit den Flugzeugen - diese Karussells gab es schon als ich noch als Kind die Kirmes besucht habe. 
Die Kröößkirmes ist eine traditionelle Kirmes, familiär geprägt. Anders als bei der Fronleichnamskirmes, die das größte Volksfest in Oberhausen ist, geht es hier ruhiger zu. Aber genau das mögen auch viele Oberhausener.

KÖSTLICHKEITEN wie gebrannte Mandeln, Popcorn, kandierte Äpfel, Crêpes, Bratwurst und das Fischbrötchen gehörten natürlich ebenso dazu wie ein Genuss in flüssiger Form mit einem kalten Bier oder einem leckeren Wein.

Letzteren gab es bei der traditionellen Weinstraße durch Schmachtendorf. An verschiedenen Stellen/Stationen konnte man unterschiedliche Weine probieren.

KAUM ABSTAND - dieses Gefühl hatte man von Freitag bis Sonntag. Menschenmassen, eng an eng, Abstand halten, war schlecht möglich. Aber kann man das den Menschen verübeln? Haben nicht alle wieder das Recht auf Gesellschaft und Spaß? Durchaus, aber dennoch sollten Regeln eingehalten werden. Die Maskenspflicht in Warteschlangen oder vor den Verkaufsständen wurde nur bedingt eingehalten; selbst von den Verkäufern hätte ich mehr "Maskenpflichtbewusstsein" erwartet.
Am Montag sah es dagegen richtig leer aus. Da war das große Kirmestreiben schon indirekt vorbei.

Wie jedes Jahr durfte auch der verkaufoffene Sonntag nicht fehlen, bei dem zwischen 13 und 18 Uhr die teilnehmenden Geschäfte geöffnet hatten. Das hat in Schmachtendorf Tradition. Ebenso wie das Feuerwerk am Freitagabend, was die Anwesenden mit ordentlich Applaus belohnten

Der Wettergott hat jedenfalls an dem gesamten Wochenende mitgespielt und den Schaustellern einen guten Umsatz und den Kirmesbesuchern ein paar schöne Stunden beschert.

Die nächste Kirmes in Oberhausen ist (wenn alles genehmigt wird) die Wottelkirmes in Königshardt.

Autor:

Nina Benninghoff aus Oberhausen

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