Einen Monat früher fertig

Mit der Inbetriebnahme des zweiten Bauabschnittes verfügt das Katholische Klinikum Oberhausen am Standort St. Clemens-Hospital nun über eine hochmoderne interdisziplinäre Intensivstation. Die Modernisierungsmaßnahmen, die im September 2015 begonnen wurden, sind jetzt abgeschlossen.

Die großzügig ausgestatte Intensivstation auf über 800 Quadratmetern verfügt jetzt über 18 Intensivplätze, davon zehn Einzel- und vier Doppelzimmer sowie vier Isolierplätze. Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes im Sommer 2016 waren bereits die ersten acht Intensivplätze in Betrieb gegangen. Jetzt wurde der Intensivbereich im Rahmen eines Festaktes seiner Bestimmung übergeben, Krankenhausseelsorger Angelika Koopmann und Gerd Wittka segneten die neuen Räumlichkeiten. „Hier geschieht nicht nur etwas Intensivmedizinisches, sondern auch etwas Intensiv-Zwischenmenschliches“, würdigte Wittka die schwierige Arbeit der Ärzte und Pflegekräfte in diesem sensiblen Bereich.
„Auf der Intensivstation behandeln wir Patienten mit schwersten Erkrankungen und Patienten, die nach einer großen Operation intensivmedizinisch betreut und überwacht werden“, so Dr. med. Ludger Kahl, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. „Viele unserer Patienten benötigen eine ständige Überwachung oder sogar gezielte Lebenserhaltungsmaßnahmen wie beispielsweise künstliche Beatmung, Kreislaufunterstützung oder Organersatzverfahren. Unser modernes Monitoring-System überwacht alle Vitalfunktionen und ermöglicht eine Vielzahl von invasiven und nichtinvasiven Meßmethoden.“ Das Team auf der Intensivstation arbeitet interdisziplinär. Aus jeder Fachabteilung stehen Experten bei Bedarf zur Verfügung.
Alle Mitarbeiter, die sich medizinisch oder pflegerisch um einen Intensivpatienten kümmern, haben über spezielle Patientenmonitore, die mit dem zentralen Monitoringsystem vernetzt sind, jederzeit Zugriff auf die Patientendaten, Vital- und Laborwerte, auch direkt am Patientenbett. Modernste Computertechnik und umfangreiche apparative Überwachungsmöglichkeiten gewährleisten eine lückenlose Patientenbetreuung und -sicherheit. Bei lebensbedrohlichen Ereignissen werden ärztliche und pflegerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sofort alarmiert.

Bedürfnisse berücksichtigen

„Bei der Planung der Intensivstation war es uns besonders wichtig, die Bedürfnisse der Patienten, Angehörigen und Mitarbeiter zu berücksichtigen“, erklärt Dr. med. Holger Ernst, Prokurist. „Ich freue mich, dass die Arbeiten gut einen Monat früher als geplant abgeschlossen werden konnten. Mein herzlicher Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben und auch dem großen Engagement der Pfleger und Ärzte, die trotz erschwerter Arbeitsbedingungen einen reibungslosen Ablauf gewährleistet haben.“ Angehörige und Besucher werden auf der neuen Intensivstation mit einem hellen und freundlichen Farbkonzept empfangen. Feste Besuchszeiten sind täglich von 11 bis 12 und von 18 bis 19 Uhr. Auch individuelle Termine sind nach Absprache möglich. Feierliche Einsegnung der fertiggestellten Intensivstation: Pastor Gerd Wittka, Ärztlicher Direktor PD Dr. Christoph Zimmermann, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin Dr. Ludger Kahl, Prokurist Dr. Holger Ernst, Seelsorgerin Angelika Koopmann, Leiter Medizintechnik Uwe Müller, Gesamtleiter Technik Heinz-Peter Bergers, Pflegedirektorin Bernadette Berger MHA, Geschäftsführer Michael Boos, Stationsleitung Intensivstation Ulricke Hoffmann-Venn. Foto: privat

Autor:

Klaus Bednarz aus Dinslaken

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