„HighNUN“ vertraut in sich

„Wenn man singt, dann hören mehr Leute zu“, so Nadine Schartmann. Gemeinsam mit Norbert Zielke und Ulrich Leis spielt die Abiturientin in der Band „HighNUN“.

Zwei Lehrer und eine Schülerin, die gemeinsam Musik machen, sind eher selten. Dass das aber sehr gut funktioniert, zeigt sich an den drei Hobby-Musikern. „Trusting in You“ heißt das erste Album, das die Band bereits aufgenommen hat. Zehn Lieder sind darauf zu hören. „Den größten Teil der Texte schreibt Nadine“, erklärt Norbert Zielke, Mathematik- und Informatiklehrer am Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) in Velbert. Die passende Musik dazu stamme von Ulrich Leis, der früher ebenfalls am GSG tätig war, inzwischen aber am Heinrich-Heine-Gymnasium in Mettmann arbeitet, und ihm.
„Da hat auch alles begonnen“, so Leis, der als Kind, ebenso wie Norbert Zielke, eine klassische Klavierausbildung genoss. „Ich habe in Mettmann eine Musik-AG gegründet.“ Nachdem er dafür seinen ehemaligen Kollegen, mit dem er zuvor schon beispielsweise für den Abi-Scherz Musik gemacht hatte, dazu holte, habe sich daraus die Band entwickelt.
„Man muss ganz ehrlich sagen, dass Nadine zu Beginn einige Probleme beim Singen hatte“, erinnert sich der Mathematik- und Pädagogiklehrer Leis. „Es ist eben ein entscheidender Unterschied, ob man ein bekanntes Lied nachsingt oder ob man selber den richtigen Rhythmus und die richtige Stimmlage herausfinden muss.“ Es habe ein paar Proben gedauert, bis sie sich dieser Aufgabe gewachsen fühlte. Daraus sei auch schließlich der Song „Trusting in You“ (Vertrau in dich) entstanden. „Es stecken viele persönliche Erlebnisse in den Texten“, so die 19-Jährige, die seit rund zweieinhalb Jahren Gesangsunterricht nimmt.
„Der größte Teil unserer Lieder sind Balladen“, beschreibt Zielke die Musik. „Es sind aber auch modernere und rockige Songs dabei. Die Texte sind immer auf Englisch.“
Inzwischen sei die Arbeit am zweiten Album bereits im vollen Gange. „Diesmal wissen wir besser, was dabei auf uns zukommt“, so die Bandmitglieder. Ziemlich blauäugig habe man bei den ersten Studioaufnahmen nämlich gedacht, dass das alles schnell über die Bühne gehen würde. „Aber nichts da: Wir standen knapp 50 Stunden im Tonstudio“, so Zielke. „Uns war vorher auch nicht bewusst, welche Möglichkeiten es dabei alles gibt“, so Schartmann. Bei Schulveranstaltungen und dem Birther Stadtfest standen Nadine Schartman, Ulrich Leis und Norbert Zielke vor Publikum, bis zu 250 Leute hörten dabei zu. Zudem haben sie bei einem Benefizkonzert über 1000 Euro Spenden eingenommen.
„Der Name der Band lässt sich übrigens von dem Filmtitel ,Highnoon‘ ableiten“, so Zielke. Man habe die Anfangsbuchstaben der Vornamen aller Bandmitglieder in den Namen integrieren wollen und da sei ihnen das eben in den Sinn gekommen. Bei weiteren Fragen zu der Band: highnun@online.de.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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