Spiele für Velberter Grundschüler
Grundschule Nordstadt gewinnt bei Initiative „Spielen macht Schule"

Klassensprecher der Grundschule Nordstadt sowie Schulleiterin Brigitta Schumacher und Anne Brinkhofer (Gruppenleiterin der OGS) freuen sich über die neue Spielesammlung.
  • Klassensprecher der Grundschule Nordstadt sowie Schulleiterin Brigitta Schumacher und Anne Brinkhofer (Gruppenleiterin der OGS) freuen sich über die neue Spielesammlung.
  • Foto: Grundschule Nordstadt
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Die Velberter Grundschule Nordstadt hat dank ihres originellen und durchdachten Konzepts eine komplette Spielwarenausstattung für ihre Klassen und die Offene Ganztagsschule (OGS) gewonnen. Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau! 

Die bundesweite Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein Mehr Zeit für Kinder und dem ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative, die in diesem Jahr zum 13. Mal ausgeschrieben wurde, von den 16 Kultusministerien. Die jeweils besten Konzepte werden von einer Jury prämiert. Im Anschluss werden die Spielzimmer in den ausgewählten Schulen eingerichtet.

Grundschule Nordstadt arbeitet inklusiv und integrativ

Die Grundschule Nordstadt besuchen 216 Kinder in acht Klassen. Die Schule arbeitet inklusiv und integrativ. Am Nachmittag werden etwa 100 Kinder über Mittag beziehungsweise in der OGS betreut. Die Grundschule hat sich an dem diesjährigen Aufruf der Initiative „Spielen macht Schule“ beteiligt und ein pädagogisches Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um das Spielen in ihrer Schule vorstellt. Mit ihrer umfassenden Kenntnis von pädagogisch wertvollen Spielen hat die OGS-Gruppenleiterin Anne Brinkhofer die Schulleiterin Brigitta Schumacher bei der Erarbeitung beraten.

Klassisches Spielzeug wichtig für die Entwicklung des Kindes

Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassisches Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen stattfindet. Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Internet, PC Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien möchte die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegenwirken.

"Spielen und Lernen sind keine Gegensätze

„Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel“, so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL Ulm.
Mit den Gewinnern aus diesem Jahr gibt es nun bundesweit über 2.400 spielende Schulen.

Autor:

Lokalkompass Niederberg aus Velbert

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