Coronafälle in Voerder Senioreneinrichtung: Infektionszahlen sind gesunken
20 von 70 Getesteten noch immer positiv

In einer gemeinsamen Pressemitteilung hatten der Kreis Wesel und die pro homine Ende letzter Woche von Coronafällen im St. Elisabeth-Haus in Voerde berichtet. Seit heute liegen die Testergebnisse einer weiteren Reihentestung von Mitarbeitenden und Bewohnern vor, die am Montag, 9. November, durch das Gesundheitsamt des Kreises Wesel durchgeführt wurde.

Mit Stand vom 11. November 2020 sind 20 von rund 70 getesteten Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden (Stand 6.11.2020: rund 30). Von rund 75 getesteten Mitarbeitenden hatten sieben ein positives Testergebnis (Stand 6.11.2020: rund 10). Die positiv getesteten Mitarbeitenden befinden sich in häuslicher Isolation.

Drei infizierte Bewohner befinden sich aktuell im Krankenhaus, drei sind mit Corona verstorben. Alle hatten erhebliche Vorerkrankungen.

„Das Konzept für die Einführung der Corona-Schnelltests in unseren neun Einrichtungen steht."

Josef Reining, stellvertretender Geschäftsführer der pro homine Senioreneinrichtungen: „Das Konzept für die Einführung der Corona-Schnelltests in unseren neun Einrichtungen steht. Wir haben die Häuser mit dem erforderlichen Material ausgestattet, die Schulung der Mitarbeiter beginnt jetzt. Pflegefachkräfte werden die Tests vornehmen. Wir begrüßen es, dass wir diese Möglichkeit jetzt haben, aber der Aufwand ist groß. Und sicher ist auch: Mit den Schnelltests ist Corona nicht vorbei. Denn auch ein Schnelltest ist nur eine Momentaufnahme. Wer heute negativ getestet wird, kann schon morgen mit dem Virus infiziert sein.“

Alle Bewohner der Einrichtung stehen bereits unter Quarantäne, die zunächst bis zum 12. November gilt, zeitnah aber durch das Gesundheitsamt verlängert wird.

Pflege wird unter strengsten Hygienemaßnahmen

Die Pflege wird unter strengsten Hygienemaßnahmen und angepasst an die aktuelle Situation fortgesetzt, die Versorgung der Bewohner ist sichergestellt. Alle Mitarbeitenden tragen FFP2-Masken. Die Versorgung infizierter Bewohner erfolgt ausschließlich durch Stammkräfte, die zusätzlich Schutzbrille und Schutzkittel tragen. Derzeit versorgen rund 70 Mitarbeitende, die von durchschnittlich fünf Kräften eines Personaldienstleisters unterstützt werden, die Bewohner. Die Einrichtung nimmt momentan keine neuen Bewohner auf.

Autor:

Lokalkompass Dinslaken-Voerde-Hünxe aus Dinslaken

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