Die Nacht, in der man WAT erleben kann

Veranstalter und Künstler freuen sich auf ein weiteres Jahr im Zeichen der Kultur: Unser Bild zeigt von links Waldemar Manzel und Gisela Collenburg (Künstlertreff), Andreas Halwer (Stadtarchiv), Heike Kreitschmann (Kunst4tel), Delia Albers(heimat u. Bürgerverein Wattenscheid e.V.) und Heinz Lübke (AWO Centrum Cultur).
  • Veranstalter und Künstler freuen sich auf ein weiteres Jahr im Zeichen der Kultur: Unser Bild zeigt von links Waldemar Manzel und Gisela Collenburg (Künstlertreff), Andreas Halwer (Stadtarchiv), Heike Kreitschmann (Kunst4tel), Delia Albers(heimat u. Bürgerverein Wattenscheid e.V.) und Heinz Lübke (AWO Centrum Cultur).
  • hochgeladen von Lauke Baston

Wer sie schon einmal erlebt hat, weiß worum es geht. Die Wattenscheider Kulturnacht hat sich mittlerweile etabliert und bietet Kunst, Literatur, Musik und Theater in einem.

Dass die Wattenscheider Kulturnacht positiv auf unseren Stadtteil wirkt, wurde in den vergangenen Jahren deutlich. Die Herausforderung in diesem Jahr lag in der Verknüpfung der einzelnen Spielorte.
Heinz Lübke, Leiter des Centrum Cultur der AWO, übernahm in diesem Jahr zum ersten Mal die äußere Verantwortung: „Wir haben zusätzlich zu den alten Spielorten den Gertrudisplatz als Mittelpunkt gewählt.“ Hier findet am 28. September auch der Auftakt zur diesjährigen Kulturnacht statt. Ab 17.30 Uhr soll der von Zelten besiedelte Vorplatz des Gertrudis Centers als Informationsquelle dienen und gleichzeitig auch Veranstaltungsort sein.
Die Liste der Akteure ist lang, und so findet sich sicher für jeden eine interessante Nacht-Gestaltung. In der Stadtbücherei gibt es Lesungen und Musik, zudem werden einige Kunstwerke ausgestellt. Heike Kreitschmann, die mit dem Kunst4tel zum ersten Mal teilnimmt, strotzt vor Euphorie: „Wir behandeln das Thema „Die Welt“, dazu gibt es Lyrisches, Musik und vieles mehr. Um es kurz zu machen, wir werden rocken.“

Für jeden das passende Programm

Auf dem Gertrudisplatz findet sich auch der Künstlertreff wieder. Mitglied Waldemar Manzel stellte hierzu eine ganz besondere Aktion vor: „Neben unseren ausgestellten Werken, können die Besucher auch aktiv tätig werden: Wir wollen ein Gesichts-Profil mittels Unterschriften erstellen.“ Das Motto dieses Vorhabens lautet „Alles beginnt im Kopf!“ und fordert jeden Besucher auf, sich mit seiner Unterschrift zu beteiligen.

Wattenscheid noch einmal neu entdecken

Neben den verschiedenen Darbietungen gibt es auch Führungen. Zum einen wird der Weg durch das alte und das neue Rathaus beschritten. Kunsthistorikerin Delia Albers wird diese Führung leiten und gleichzeitig einen Vortrag zur historischen Bauweise liefern.
Zum anderen wird es mit Einbruch der Dunkelheit die Möglichkeit geben, gemeinsam mit einem Nachtwächter Wattenscheid noch einmal neu zu entdecken.
Diesen Part übernimmt Andreas Halwer, vom Stadtarchiv: „ Bei der rund 45-minütige Führung, werde ich allen Interessierten Wattenscheid von einer ganz speziellen Seite zeigen.“ Am späteren Abend wird es im Foyer des Rathauses musikalisch: Milli Häuser heizt den Besuchern mit ihrer „Jazz Party“ ein. Anschließend gibt es auch in diesem Jahr ein buntes Feuerwerk, das die fünfte Wattenscheider Kulturnacht zum Abschluss erleuchten wird.

Jazz und Feuerwerk zum Abschluss

Der Gertrudisplatz ist am gesamten Abend offen und ohne Eintritt zu erreichen. Der Eintritt für alle anderen Veranstaltungen kostet im Vorverkauf acht Euro. Vorverkaufsstellen sind die Bezirksverwaltung, die Stadtbücherei und die AWO. Hier ist auch das komplette Programm erhältlich.
Wer sich spontan entscheidet, kann an jedem Veranstaltungseingang ein Bändchen für zehn Euro erwerben.

Autor:

Lauke Baston aus Wattenscheid

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