Landesliga: VfB holt Zwei-Tore-Rückstand auf

Mit seinem 14. Saisontreffer sicherte Gökhan Turan (rechts) dem VfB das Unentschieden. Foto: Peter Mohr
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Der VfB Günnigfeld musste sich im letzten Spiel des Jahres 2017 in Mengede mit einem 2:2 begnügen und geht nun als Tabellenvierter in die Winterpause.

Mit der von Trainer Sascha Wolf geforderten Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage hat es auf dem Kunstrasen im Mengeder Volkspark nicht geklappt. Der VfB, der auf Alex Schreier, Julian Kaczmarek, Nick Herberholz und Kevin Wrede verzichten musste, erwischte zunächst den besseren Start und hatte in der Anfangsphase gleich zwei hochkarätige Torchancen. Peter Zejewski traf aus 20 Metern nur den Querbalken, und Kevin Reisers Heber nach vorangegangener Parade des Mengeder Torwarts ging knapp über den Kasten.
Die Hausherren waren da effektiver und schlossen ihren ersten gefährlichen Angriff gleich mit der Führung ab. Nach einem in Bedrängnis erfolgten Rückpass' von Armel Nkam auf Keeper Pascal Plohmann blieb Regionalligareferee Lukas Sauer in der 23. Minute gar keine andere Wahl als auf indirekten Freistoß zu entscheiden. Knafla jagte das Leder hoch ins Tor. Der VfB hatte sich vom Schock des Rückstandes noch gar nicht erholt, da erhöhte fünf Minuten später der Ex-Hordeler Theo Chatsiioannidis auf 2:0.
Zwar hatte der VfB deutlich mehr Spielanteile, konnte sich aber nur selten gefährlich ins letzte Drittel durchspielen. Eine Standardsituation brachte den VfB zurück in die Partie. Max Schreier verwandelte kurz vor dem Seitenwechsel einen Freistoß auf 18 Metern direkt ins lange Eck.
Nach dem Pausentee verstärkte die Truppe von Trainer Sascha Wolf den Druck aufs Mengeder Tor, leistete sich aber immer wieder auch haarsträubende Fehlpässe im Spielaufbau. Gegen Dijar Dilek konnte Mengedes Torwart in der 57. Minute den Ausgleich noch verhindern. Machtlos war er acht Minuten später, als Gökhan Turan von links nach innen zog und per Flachschuss ins lange Eck traf. Bereits Saisontreffer Nummer 14 für den VfB-Goalgetter. Max Schreier vergab zehn Minuten vor dem Abpfiff aus kurzer Distanz die größte Chance, doch noch den „Auswärtsdreier“ einzufahren, nach dem Marvin Fahr von der rechten Seite auf den „langen Pfosten“ geflankt hatte. In der Schlussphase, als beide Teams mit offenem Visier hin- und her spielten, boten sich den Hausherren auch noch Konterchancen, doch es blieb beim Remis, mit dem der VfB aufgrund des betriebenen Aufwandes nicht vollends zufrieden sein konnte.

Mehr Fotos aus dem Mengeder Volkspark in unserer Bildergalerie http://www.lokalkompass.de/wattenscheid/sport/eindruecke-aus-mengede-d812971.html

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