Glücksspirale fördert achtsitzigen DRK-Transporter
Neues Einsatzfahrzeug

Der DRK-Kreisverband Wattenscheid verfügt nun über ein neues Einsatzfahrzeug, das mit Hilfe einer Förderung durch die Glückspirale angeschafft werden konnte. DRK-Präsident Thorsten Junker (li.) sowie Markus Eisenhuth, Verantwortlicher für die Fahrzeugflotte beim Kreisverband, freuten sich bei der Inbetriebnahme des Transporters sehr.
  • Der DRK-Kreisverband Wattenscheid verfügt nun über ein neues Einsatzfahrzeug, das mit Hilfe einer Förderung durch die Glückspirale angeschafft werden konnte. DRK-Präsident Thorsten Junker (li.) sowie Markus Eisenhuth, Verantwortlicher für die Fahrzeugflotte beim Kreisverband, freuten sich bei der Inbetriebnahme des Transporters sehr.
  • Foto: DRK
  • hochgeladen von Patricia Porwol

Die Freude ist groß: Mit 20.000 Euro fördert die Rentenlotterie Glücksspirale ein multifunktionales Einsatzfahrzeug des DRK-Kreisverbands Wattenscheid, das insbesondere die Aktivitäten des Jugendrotkreuzes und der Breitenausbildung unterstützen soll.

Davon angeschafft wurden ein nagelneuer Ford Transit Kombi Trend. „Die Restfinanzierung erfolgte aus Eigenmitteln des Kreisverbandes, um ein größeres Fahrzeug mit erhöhten Transportmöglichkeiten erwerben zu können. Eine Förderung in dieser Größenordnung bleibt aber dennoch immer etwas Besonderes“, freut sich DRK-Präsident Thorsten Junker über den neuen
achtsitzigen Transporter.

Viele Einsatzmöglichkeiten

Mit diesem Fahrzeug möchte das Jugendrotkreuz des Wattenscheider Verbandes die Aktivitäten rund um den Schulsanitätsdienst an den vielen betreuten weiterführenden Schulen in Bochum und Wattenscheid weiter ausbauen. Hier soll an den Schulen auch für das Ehrenamt geworben und Nachwuchsgewinnung betrieben werden. Ausbildungen, Vorträge und Vorführungen im Bereich der
Ersten-Hilfe sowie der realistischen Unfalldarstellung werden nun aufgrund der neuen Fahrzeugverfügbarkeit einfacher.

Viel Platz

„Mit dem neuen Auto steht unseren vorwiegend ehrenamtlichen Ausbilderinnen und Ausbildern der Ersten-Hilfe nun ebenfalls ein eigenes Fahrzeug mit großzügigem Platzangebot zur Verfügung. Es ist nun möglich, sowohl Personen als auch das für die Durchführung der Schulungen notwendige Ausbildungsmaterial zu den vielen betreuten Schulen, Vereinen und Institutionen bequem zu transportieren“, erklärt Markus Eisenhuth, der beim kreisverband für die Fahrzeugflotte verantwortlich ist. „Auch die vielen Materialien unseres Projektes „DRK-Teddyklinik“ können nun problemlos zu den Grundschulen und Kitas oder öffentlichen Veranstaltungen transportiert werden.“ Mit der „Teddyklink“ soll Kindern und Jugendlichen auf spielerische Art und Weise die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern genommen werden.

Projekt hat überzeugt

Markus Eisenhuth stellte den erfolgreichen Fördermittelantrag. Glück war dabei nicht entscheidend. „Der Antrag musste inhaltlich überzeugen und mit anderen Projekten konkurrieren“, erläutert der Rotkreuzler. Knapp drei Monate nach der Antragstellung kam die Zusage. „Das ist eine super Unterstützung für uns“, so Markus Eisenhuth.

Der gesamte Kreisverband freut sich nun über die neuen Transportmöglichkeiten, durch die das Rote Kreuz nun noch mehr Möglichkeiten hat, Firmen, Vereinen und Institutionen vor Ort eine breite Palette an Ausbildungsformaten in Erster-Hilfe anzubieten sowie die Jugendarbeit vor Ort noch weiter in die Fläche zu bringen. „Unser großer Dank gilt hier natürlich der Glücksspirale“, stellt Thorsten Junker bei der Inbetriebnahme des Fahrzeuges klar.

Autor:

Patricia Porwol aus Bochum

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