Wo Tradition den Klimawandel vergessen lässt ...
Brauchtum versus Gewissen: Am Osterfeuer macht der kleine Sommer Spaß!

Lauer Frühlingswind umspielt gutgelaunte Menschen in leichter Freizeitkleidung. Die Sonne ist gerade hinterm Horizont versunken, doch noch wird's nicht kühl - noch lange nicht. Ute und Ulli haben eingeladen und sie sind alle gekommen: Julia und Rainer, Anna und Stefan, Ulrike und Ludger, Silke und Ralf und viele, viele mehr.

Jeder hat etwas zu essen oder zu trinken mitgebracht, die muntere Schmeißparty hat Tradition. Frikadellen, Quiche-Häppchen und Kräcker-Dips stehen Schüssel an Schüssel auf Biertischen, Annas Mini-Schnitzel sind (wie immer) der Burner. Kühle Getränke machen die Runde, die Kinder sitzen auf dem Trecker-Anhänger und hören manchmal sogar auf zu daddeln.

Hach, ist das schön, wenn Mitte April schon gefühlt Ende Juni ist. Als es zu dämmern beginnt, zündet der Gastgeber das Holz an. Einige der fröhlichen drei Dutzend machen sich Gedanken, ob der Qualm wohl die Luft verpestet. Doch die Gewissensbisse gehen vorbei. Aber es ist irgendwie seltsam, ein großes Feuer abzubrennen bei 25 Grad im Schatten.

Nein, wir sind nicht im Ferienlager! Wir sind beim Brauchtum, Ostern 2019 - mitten im niederrheinischen Klimawandel.

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