Steppenbison, Rothund und Mammut: Fund uralter Knochen an der ausgetrockneten Lippe

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Vor zwei Jahren hatte ein außergewöhnliches Hochwasser die Flüsse unserer Region heftige Überflutungen verursacht. Die darauf folgende Trockenheit in diesem Jahr brachte dadurch einiges hervor, was seit Jahrtausenden dort gelegen hatte.

Im Juni / Juli diesen Jahres fanden zwei junge Männer, Florian Schmidt (20) und sein Freund Gordi Mertens (21) Unglaubliches. Die Museen Xanten, Neandertal, Münster, und das Ruhrmuseum Essen haben den Findern während der Suchen bereits mit hilfreichen Informationen und großem Interesse beigestanden.

Die Exponate haben einige Wochen in einemm Gartenteich gelegen, damit sie nicht durch Austrocknung beschädigt wurden.Das Ruhrmuseum Essen hat die Funde zur Restauration abgeholt.

Es handelt sich dabei insbesondere um zwei Steppen-Bison-Schädel, einen Schädel eines Rothundes, um Mammutknochen und Zähne sowie um einen Faustkeil. Letzteres hatte für die Fachwelt eine ganz besondere Bedeutung. Insgesamt handelt es sich um über hundert Fundstücke. Fachleute besichtigen im Nachgang den Fundort, um ihn für eventuelle künftige Ausgrabungen zu inspizieren.

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