Bürgerinitiative setzt sich dafür ein, dass Bürger das Rheinufer in Rheinberg-Ossenberg betreten dürfen - unter Berücksichtigung der Naturschutzregeln
Liste mit rund 1.600 Unterschriften „Contra Rheinuferverbote" im Kreishaus Wesel übergeben

Bei der Übergabe der Unterschriftenliste am Kreishaus in Wesel (v.l.): Helmut Czichy, Britta Krämer, Winfried Letzner, Hille Pastoors, Klaus Horstmann, Martina Kartheuser, Janina Pollmann.
  • Bei der Übergabe der Unterschriftenliste am Kreishaus in Wesel (v.l.): Helmut Czichy, Britta Krämer, Winfried Letzner, Hille Pastoors, Klaus Horstmann, Martina Kartheuser, Janina Pollmann.
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Mitglieder der Bürgerinitiative „Contra Rheinuferverbote - Mein Vater Rhein“ übergaben kürzlich eine Unterschriftenliste mit rund 1.600 Unterschriften an Helmut Czichy, Vorstandsmitglied für den Bereich Umwelt des Kreises Wesel.
Die Bürgerinitiative setzt sich dafür ein, dass Bürger des Kreises Wesel unter Berücksichtigung der Naturschutzregeln weiterhin das Rheinufer in Rheinberg-Ossenberg betreten dürfen. Janina Pollmann und Britta Krämer von der Bürgerinitiative distanzierten sich vor allem von Hundehaltern, die ihre Tiere unangeleint in Naturschutzgebieten laufen lassen. „Wir sind auch für den Naturschutz,“ so Britta Krämer. „Wir wünschen uns aber, dass man Naturschutz und Mensch in Einklang bringen kann.“

Rheinufer betreten: "nicht an jeder Stelle möglich"

Helmut Czichy dankte der Bürgerinitiative für die überreichten Unterschriften: „Ich habe großes Verständnis für das Bedürfnis der Menschen, das Rheinufer betreten zu dürfen. Ich bitte aber auch um Ihr Verständnis, dass dies nicht an jeder Stelle möglich sein kann.“
Der Kreis Wesel arbeite derzeit an einem Konzept, so Czichy weiter, dass einen Kompromiss zwischen Naturschutz und Menschen, die an den Rhein wollen, vorsieht. Sobald das Konzept stehe, müsse es jedoch erst mit Landeigentümern, Pächtern, der übergeordneten Naturschutzbehörde und mit der Strompolizei abgestimmt werden. „Wünschenswert ist natürlich eine Lösung, mit der alle zufrieden sind. Hier sind wir auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Der Kreis Wesel und Sie als Bürgerinitiative bleiben auf jeden Fall im Gespräch.“
Klaus Horstmann, Fachdienstleiter für den Bereich Naturschutz, fügte hinzu: „Wir benötigen eine Lösung mit klaren Spielregeln und Grenzen für alle Bürgerinnen und Bürgern, damit diese auch klar kommuniziert werden können.“ An die Vertreterinnen der Bürgerinitiative gewandt ergänzte er: „Sie bringen ein großes Verständnis für den Naturschutz mit. Das ist aber leider bei vielen Menschen nicht so.“

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Lokalkompass Wesel aus Wesel

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