Mit neuen Gerätschaften auf ein besseres Konzept hoffen

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Das Sommerwetter (feucht und warm) macht es noch deutlicher: In der Innenstadt Wesels funktioniert die Gehwegreinigung an vielen Stellen nicht. Das Grün sprießt. „Bei regelmäßiger Reinigung, wozu auch die Unkrautbeseitigung gehört, wäre das nicht der Fall“, erklärt ASG-Betriebsleiter Ulrich Streich.

Laut Straßenreinigungssatzung sei das Aufgabe der Grundstückseigentümer. „Diese wohnen oft nicht vor Ort und haben die Pflicht vielleicht auf andere übertragen“, vermutet er. Fakt sei: das Erscheinungsbild der Innenstadt hängt auch von der Sauberkeit der Gehwege ab.

Daher hat sich der Betriebsausschuss im Juni ausgiebig mit dem Thema beschäftigt. Eine Lösung des Problems könnte die Übernahme der Gehwegreinigung durch den ASG sein. Im Gegenzug werden dafür natürlich auch Gebühren fällig, die die Eigentümer zahlen müssen und auf die Mieter umlegen können. Angedacht ist die Reinigung in einem Gebiet zwischen Dom im Westen, Esplanade/Roonstraße im Süden, Kaiserring im Osten und Baustraße/Flesgentor im Norden.

„Erste Berechnungen zeigen aber, dass diese Erhöhungen kaum ins Gewicht fallen, bzw. seht moderat sein könnten.“, so Ulrich Streich. Der Grund liegt neben den überschaubaren Kosten in dem nicht leicht durchschaubaren Gebührensystem. Die Gebühren für die Fahrbahnreinigung würden bei einer Erweiterung um die Gehwegreinigung in der Innenstadt sogar sinken. Je nach Straßenart ergeben sich dort Mehrkosten von wenigen Euro bis zirka 50 Euro pro Jahr bei einem Mustergrundstück von zehn Metern Frontlänge. „Dafür bekommt man aber auch zwei Mal wöchentlich den Gehweg gereinigt!“, betont der Betriebsleiter.

Da die Reinigung maschinell wesentlich wirtschaftlicher und gründlicher ist, haben die Fachleute vom ASG bereits eine Kehrmaschine in der Innenstadt im Einsatz getestet. Schmal, wendig, leise und saugstark muss sie sein. Die Vorführmaschine bewältigte sogar Engstellen von knapp 1,30 Meter. Ulrich Streich möchte dem Betriebsauschuss im September konkrete Vorschläge machen. Wenn politisch gewollt, benötige ich einen Grundsatzbeschluss um bis zum Jahresende alle Vorbereitungen zu treffen. Start wäre dann der 1. Januar 2012.“

Die Musterberechnungen zu den Gebühren kann man auf der Internetseite des ASG unter http://www.asgwesel.de auf der Startseite nachlesen. Dort ist auch der Plan hinterlegt.

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