BSV "Viktoria" Wesel hofft auf die Unterstützung der Weseler SPD
"Wir haben hier in unserer Amtszeit etwas aufgebaut, das nicht unbeachtet bleiben darf!"

Beim Treffen an der Platzanlage (von links):  Ludger Hovest, Norbert Meesters, Werner Bohm, Ulla Horlemann, Klaus-Jürgen Ziegler, Günter Kellendonk.
  • Beim Treffen an der Platzanlage (von links): Ludger Hovest, Norbert Meesters, Werner Bohm, Ulla Horlemann, Klaus-Jürgen Ziegler, Günter Kellendonk.
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Das Veto vom BSV Viktoria Wesel bei einer Abstimmung zum Sportentwicklungsplanzeigt erste Auswirkungen.

"Viktoria"-Jugendgeschäftsführer Klaus-Jürgen Ziegler teilt den lokalen Medien mit: "Lange schon geistert das Gerücht durch die Kreisstadt Weselund ihrem Umfeld, dass, sobald die Südumgehung der B 58 fertig gestellt sei, die schöne Anlage Lippestadion als Bebauungsgebiet herhalten soll.
Bei einem ersten Treffen mitVertretern der Politik und Vereinsmitgliedern im Viktoria Vereinsheim, schien dies bereits beschlossene Sache zu sein. Doch viele Bürger und Freunde des Vereins stemmen sich gegen die Empfehlung eines externen Gutachters. Er kostete der Stadt Wesel 65.000 Euro!

Es sollte über die Köpfe derer hinweg beschlossen werden, dass die Sportler in das Leichtathletikstadion in der Aue umzuziehen haben. Bei einem weiteren Treffen im Sitz der Partei SPD Wesel tauschte man sich aus und es wurden erstaunliche Fakten besprochen. Sei es, dass das Leichtathletikstadion keine freien Kapazitäten für noch mehr Sportler/Fußballer hergibt oder, dass 3 (in Worten: drei ) Kunstrasenflächen für nur 2 Vereine in der nächsten Zeit gebaut werden sollen; Innogy-Stadion Aue - 1 Platz und Sparkassen-Stadion
Molkereiweg – 2 Stück. Wer steuert hier die Entscheidungen ?

Bei dem Treffen am vergangenen Dienstag, 28. Mai, im Lippestadion, versprachen die Vertreter der Politik aus der SPD nun, dass der BSV Viktoria Wesel nicht auf seine sportliche Heimat verzichten muss und solange den Spielbetrieb dort aufrecht erhalten kann, wie der Verein dies will. Der älteste Fußballverein der Stadt Wesel von 1910 soll aber weiterhinauf eine Modernisierung warten.

Zuerst kommt Kunstrasen in die Aue, dann wird die neue Anlage im Osten von Wesel, (die erst im Jahr 2007 gebaute Sportanlage) wieder umgestaltet und erhält 2 Kunstrasen. Dies würde eine sehr große Gefahr für unsere Arbeit bei den Junioren sowie auch bei den Senioren bedeuten, so die Vereinsvertreter von Viktoria Wesel – Abwanderungsgedanken zu modernen Sportarenen zeigten sich bereits auf der linken Rheinseite der Kreisstadt: viele Fußballsportler aus Büderich und Ginderich gehen ihrem Hobby in Menzelen nach, dort gibt es bereits einen modernen Sportplatz.

Der Hinweis auf die unglückliche Schulentwicklungspolitik soll zu Umdenken führen. Erst wurden Grundschulen geschlossen, jetzt muss für viel Geld mindestens eine neue Schule gebaut werden. Noch ist nichts zu spät, noch kann man dieses Gutachten kritisch hinterfragen und, so wie Ludger Hovest SPD formulierte, man ist ja solch einer Empfehlung nicht “sklavisch verbunden“.

Sinnvoll erscheint den Weseler Bürgern und sportlich Aktiven sowie den Verantwortlichenvom Vorstand und den Übungsleitern des BSV Viktoria Wesel 1910 e. V. verständlicher Weise einen der drei Kunstrasen-Sportplätzen am Standort Lippestadion, dessen Einzugsgebiet der Innenstadtbereich von Wesel in der Hauptsache ist. Über dreihundert Mitglieder finden in jeder Woche den Weg in ihr Stadion zu Training- und Spielbetrieb.

"Wir haben hier in unsererAmtszeit etwas aufgebaut, dass nicht so einfach unbeachtet bleiben darf, sagten der erste Vorsitzende von BSV Viktoria Wesel Günter Kellendonk sowie der Jugendleiter Werner Bohm. "Hier entgegen zu wirken, käme einer Wettbewerbsverzerrung sehr nah! An diesem Standort besteht Raum und Platz sogar noch zu Erweiterungen!"
 
Ebenso hat der Verein ein sehr gutes Auskommen mit den Nachbarn und Anwohnern! Diese kommen gern auch ins Vereinsheim Viktoria Stübchen und besuchen die Heimspiele der Jugend und der Senioren. Obendrein sind oftmals hilfreiche Hände zur Stelle, die bei Bedarf mit anpackenbei ihrer und für ihre “ Viktoria “. Hier ist das Leben, ein Ort der Begegnung.

Mit ihrer Aktion zum Erhalt des Lippestadions sowie die Kunstrasen-Berücksichtigung sprechen dieMitglieder von Viktoria Wesel das aus, was viele Bürger und Wähler der Kreisstadt für wichtig ansehen. Auch Vertreter anderer Fußballvereine begrüßen diesen Schritt und hoffen auf das noch
rechtzeitige Umdenken der Stadtväter und Stadtmütter.

Der Politikverdrossenheit entgegen zu wirken, wäre hier ein Zeichen zu setzen:
Entscheidungen für die Bürger und Wähler nach dem Interesse der Bürger und Wähler.Dann bleiben sicherlich weitere Verwunderungen bei den politischen Parteien, die sich noch nicht zu Gesprächen um die Vereinsinteressen bemüht haben, aus. Also nicht nur vor den Wahlen mit Versprechungen kommen: LIEFERN, das bleibt den Menschen im Gedächtnis."

Klaus-Jürgen Ziegler
BSV Viktoria Wesel
Jugendgeschäftsführer.

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