Erfolgreiche Re-Zertifizierung: „Am Niederrhein gibt es kein weiteres Brustkrebszentrum mit dem OnkoZert-Siegel.“
Brustkrebszentrum des Marien-Hospitals Wesel erfüllt höchste Standards

Das Brustkrebszentrum des Marien-Hospitals Wesel wurde erstmals - nach den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft - rezertifiziert. Die Vertreter aller an der Re-Zertifizierung beteiligten Berufsgruppen des MHW mit den beiden externen Auditorinnen (4. und 6. v.l.).
  • Das Brustkrebszentrum des Marien-Hospitals Wesel wurde erstmals - nach den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft - rezertifiziert. Die Vertreter aller an der Re-Zertifizierung beteiligten Berufsgruppen des MHW mit den beiden externen Auditorinnen (4. und 6. v.l.).
  • Foto: Lisa Quick
  • hochgeladen von Lokalkompass Wesel

Das Brustkrebszentrum des Marien-Hospitals wurde erstmals - nach den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft - rezertifiziert.
Dieses Qualitätssiegel vergibt die DKG unter Mitwirkung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Brustheilkunde) nach Überprüfung der Kriterien durch Auditoren von OnkoZert. Es ist der Beleg für die höchste Expertise, die in Deutschland möglich ist. Dieses Siegel erhalten nur Zentren, in denen mindestens 100 jährlich neu an Brustkrebs erkrankte Frauen behandelt werden und die zusätzliche strenge Qualitätsanforderungen erfüllen.

Bis zu 250 neue Patientinnen

Im Marien-Hospitals sind es pro Jahr 240 bis 250 Patientinnen, die neu hinzukommen. Das Marien-Hospital hat zudem als alleiniges Brustzentrum in Wesel die Re-Zertifizierung durch die Ärztekammer (ÄKzert) bestanden.
Die Klinik für Senologie und Brustgesundheit erlangte das Zertifikat als Brustkrebszentrum erstmals im Jahr 2016.

Nach drei Jahren stand jetzt die erste umfangreiche Re-Zertifizierung an. Die beiden externen Auditorinnen überzeugten sich davon, dass das Team der Senologie und das Qualitätsmanagement der Klinik sowie die Kooperationspartner des Zentrums die geforderten hohen fachlichen Auflagen erfüllen.

Hohe fachliche Auflagen

Dazu zählen unter anderem

  • mindestens zwei qualifizierte Brustoperateure, die jährlich mindestens 50 Operationen vornehmen,
  • mindestens eine Brustoperateurin in Ausbildung nach einem strengen Ausbildungskatalog,
  • breit gefächertes Angebot an Systemtherapie (u.a. Chemotherapie, Antikörpertherapie),
  • breit gefächertes Angebot für Patientinnen,
  • Beratung der Angehörigen durch Pflegekräfte,
  • Nachweis eines eigenen onkologischen Pflegekonzeptes sowie
  • Unterstützungsangebote im Haus (Psychoonkologische Betreuung, Sozialdienst, außerdem Kontakt zu Selbsthilfegruppen).

„Am Niederrhein gibt es kein weiteres Brustkrebszentrum mit dem OnkoZert-Siegel.“, weiß Chefärztin Dr. Daniela Rezek. „Wir haben nun den Nachweis erbracht, dass wir unserem Leitbild entsprechend arbeiten, das heißt: Wir bieten jeder Patientin ein sicheres Netz von Experten, das sie bei Brusterkrankungen mit der bestmöglichen Kompetenz, leitliniengerecht, aber auch ganzheitlich, individuell und umfassend betreut.“ Ganz so, wie es die Deutsche Krebsgesellschaft formuliert: „Im Sinne der Patienten zertifizieren wir Kliniken und Einrichtungen der onkologischen Behandlung.“

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen