DLRG: Eisflächen auf den Gewässern noch nicht betreten!

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Der Winter hält in Einzug im Kreis Wesel. Derzeit ist die Eisdicke aber auf keinem Gewässer im Kreis Wesel dick genug, um es sicher zu betreten.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät daher allen Eisfreunden, mit dem Seespaziergang zu warten. Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren aufklären da das Eis auf zugefrorenen Seen nicht überall gleich stark ausgebildet ist.

„Das Eis braucht Zeit, um tragfähig zu sein. Bei stehenden Gewässern sollte es als Richtwert mindestens 15 cm, bei fließenden Gewässern, wie Rhein und Lippe sogar 20 cm dick sein.“, rät Bastian Kischkewitz, Sprecher der DLRG im Kreis Wesel.

Das Eis sendet Signale aus, die jeder erkennen sollte. Dunkle Stellen verraten:
Das Eis ist noch viel zu dünn. Hier droht Gefahr einzubrechen, also betreten verboten. Die verschneiten Eisflächen verhindern derzeit jedoch das Erkennen dieser Signale. Wenn das Eis knistert und knackt, am besten flach hinlegen um das Gewicht zu verteilen und in Bauchlage zurück in Richtung Ufer bewegen.

Wer sich trotz aller Warnungen aufs Eis wagt, sollte sich zur eigenen Sicherheit
niemals alleine unterwegs sein und vorher nach geeigneten Rettungsmitteln umsehen. Auch ein umgedrehter Schlitten, eine Leiter oder ein Seil sind bei einem Eiseinbruch geeignete Hilfsmittel, so der praktischer Rat. Denn: Im Notfall ist schnelle Hilfe geboten, der Verunglückte droht binnen Minuten zu unterkühlen.

Helfer sollten bei der Rettung einen Sicherheitsabstand zur Einbruchstelle einhalten und sich gegenseitig auf dem Bauch liegend durch eine Rettungskette sichern. Anschließend sollte der Patient in einem beheizten Raum langsam aufgewärmt werden und sich grundsätzlich in ärztliche Behandlung begeben.

Die Eisregeln der DLRG sind auf http://www.kreis-wesel.dlrg.de kindgerecht dargestellt. Auch ein Ausdruck ist möglich, um die dazugehörigen Comics als Malbuch zu nutzen.

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