DB Rheinlandbus unterstützt durch Verkauf von Mund-Nasen-Bedeckung das neue Hospiz am EVK Wesel
Spenden-Übergabe an das neue Kati-Faßbender-Hospiz am Evangelischen Krankenhaus Wesel

Animation der rückwärtigen Ansicht des Gebäudes "Kati-Faßbender-Hospiz" am Evangelischen Krankenhaus Wesel.
  • Animation der rückwärtigen Ansicht des Gebäudes "Kati-Faßbender-Hospiz" am Evangelischen Krankenhaus Wesel.
  • Foto: LK-Archiv-Foto: EVK Wesel
  • hochgeladen von Helena Pieper

Die BVR Busverkehr Rheinland, eine Tochter der Deutschen Bahn (DB), hat in ihrem KundenCenter in Wesel seit Juli vergangenen Jahres eine Aktion durchgeführt, die sowohl den Fahrgästen als auch sozialen Projekten zugutekommt:

Gegen eine Spende von drei Euro konnten Kunden eine wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckung mit der Aufschrift „Ich fahre Bus – sicher!“ und dem Logo DB Rheinlandbus erwerben. Das dadurch eingenommene Geld wurde in einer Spendendose für das stationäre Kati-Faßbender-Hospiz am Evangelischen Krankenhaus Wesel gesammelt. „Das neue Hospiz wird Menschen - Sterbende und Zugehörige - in unserer Region ihrer letzten Lebensphase mehr als deutlich unterstützen; hierfür stehen wir als Träger“, so André Gorres, Leitung Geschäftsbereich Senioren- und Pflegeeinrichtungen.

Die Spenden-Übergabe

Die Sammeldose ist nun im neuen Jahr an das Kati-Faßbender-Hospiz übergegeben worden. Gorres führt bei der Übergabe aus: „Die Aufstockung auf insgesamt 1.000 Euro durch den Busverkehr Rheinland und der Deutschen Bahn schafft zugunsten der Menschen, die zukünftig als Gast das Hospiz aufsuchen, einen weiteren Spielraum in der hospizlichen Versorgung. Wir sind aufgrund dieser Tatsache menschlich sehr berührt, zu sehen, wie sehr unser Projekt Unterstützung findet. Wir danken hiermit nicht nur dem Busverkehr Rheinland, Herrn Arslan mit seinen Mitarbeitenden und der Deutschen Bahn AG, sondern wir danken auch jedem Menschen, der sich an dieser guten Aktion beteiligt hat.“

Hospizarbeit in Wesel

Die Gelder werden auch weiterhin für die Hospizarbeit zugunsten Sterbender dringend benötigt. Denn, kein Mensch sollte nach Aussage von Gorres etwa alleine diesen letzten Weg gehen müssen. Ohne Spendeneinnahmen könnte die Hospizarbeit in Wesel sich nicht finanzieren.

Auch Erkan Arslan, Leiter des KundenCenters Wesel der DB Rheinlandbus, ist stolz auf seine Mitarbeiter. Diese haben die Aktion aktiv unterstützt und viele Kunden direkt motiviert, sich daran zu beteiligen: „Wir haben zwar ein entsprechendes Hinweisschild auf den Tresen gestellt, aber die persönliche Ansprache hat viele Kunden erst veranlasst, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Manche haben auch gespendet, obwohl sie keine Maske haben wollten“, so Arslan.

Autor:

Lokalkompass Wesel aus Wesel

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