In Witten wird wieder gemordet

Können Julia Pfannkuch (vorne), Hendrikje Spengler, Melanie Raabe und Herbert Knorr (hinten, v.l.) den Mörder stellen?
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  • hochgeladen von Walter Demtröder

Europas größtes internationales Krimifestival macht im kommenden Jahr zum dritten Mal in Witten Station. Neben drei bis fünf großen Veranstaltungen wird es bei „Mord am Hellweg“ auch wieder einige kleinere geben. Insgesamt erwarten die Besucher zwischen sieben und neun Morde in der Ruhrstadt.
Welcher Krimiautor wann mordet, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Denn erst ab kommendem Frühjahr geht die Planung in die heiße Phase. Fest stehen allerdings mit Haus Witten, dem Saalbau und der Bibliothek an der Husemannstraße bereits drei Veranstaltungsorte.
In jeder der 25 teilnehmenden Städte ist auch im kommenden Jahr ein Krimi-Autor zu Gast, der in einer Kurzgeschichte, die in der jeweiligen Stadt spielt, morden lässt. Witten konnte mit Melanie Raabe eine der zurzeit erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands gewinnen. Ihre Thriller „Die Falle“, „Die Wahrheit“ und „Der Schatten“ wurden in mehr als 20 Ländern veröffentlicht.
„Ich wollte gerne mal für ‚Mord am Hellweg’ schreiben, habe aber damit gehadert, weil Kurzgeschichten nicht mein Milieu sind. Es wird erst meine zweite Kurzgeschichte“, sagt Melanie Raabe. Und auch Morde kommen in ihren Büchern nicht allzuoft vor – erst ein einziges Mal wurde in ihren Thrillern, die in erster Linie von subtiler Spannung leben, jemand um die Ecke gebracht. „Aber für die Kurzgeschichte ist der Mord obligatorisch“, so Festivalleiter Herbert Knorr.
Um Inspirationen zu sammeln, ist Melanie Raabe einen Tag lang durch Witten gestreift. Die Stadt ist der Kölnerin nicht unbekannt, hat sie doch vor einiger Zeit ganz in der Nähe an der Bochumer Uni studiert. „Eine Idee habe ich bereits“, sagt sie.
Mit im Boot sitzen auch wieder die Stadtwerke, die allerdings nicht nur Sponsor, sondern „Partner in crime“, wie Haus Witten- und Saalbau-Chefin Hendrikje Spengler die Kooperation bezeichnet. „Wir sind das Verbrecherduo Kulturforum und Stadtwerke. Die Stadtwerke stellen Orte zur Verfügung, bringen sich mit eigenen Ideen ein und unterstützen die Realisierung“, ergänzt sie.
Man darf also gespannt sein auf den kommenden Herbst. Insgesamt werden bei der zehnten Ausgabe der Veranstaltung in der Region an 100 Spielorten rund 200 Veranstaltungen mit etwa 600 Mitwirkenden stattfinden.

Autor:

Walter Demtröder aus Witten

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