Voneinander lernen - Sozialarbeiter aus Witten informierten sich in Israel über Kinderschutz

Vor einer überdimensionalen Menora nahmen die Reisenden azs Witten Aufstellung. Mit vielen guten Eindrücken kehrten sie aus Israel zurück.
  • Vor einer überdimensionalen Menora nahmen die Reisenden azs Witten Aufstellung. Mit vielen guten Eindrücken kehrten sie aus Israel zurück.
  • Foto: Freundeskreis
  • hochgeladen von Thomas Meißner

Unter dem Dach des "Freundeskreises der Israelfahrer" in Witten fand vom 13. bis 20. Mai ein Fachkräfteaustausch für Sozialarbeiter mit Israel statt.

Acht Sozialarbeiter und an sozialpädagogischen Projekten Interessierte besuchten unterschiedliche therapeutische und pädagogische Einrichtungen in Lew Hasharon, Wittens Partnerstadt, in Tel Aviv, Haifa, Beer Sheva und Jerusalem. Zum großen Teil ging es um ambulante und stationäre Einrichtungen des Kinderschutzes und um Kriseneinrichtungen und Schutzhäuser für minderjährige Prostituierte und Opfer von Menschenhandel.

In Wittens Partnergemeinde Lev Hasharon wurde ausführlich über die Struktur der dortigen Jugendhilfe berichtet, die sich in vielem von der in Deutschland unterscheidet. Ein weiterer Höhepunkt war das Treffen mit dem auch in Deutschland sehr bekannten Psychologen Prof. Haim Omer an der Universität in Tel Aviv. Er stellte den Fachkräften weitere, von ihm entwickelte pädagogische Konzepte des Elterncoachings vor.

Neben allen fachlichen Eindrücken und Anregungen bringen die Teilnehmer der Reise auch viele schöne Eindrücke vom Land und vor allem von den Begegnungen mit den Gastfamilien mit nach Hause. Für alle wird es bestimmt nicht die letzte Reise nach Israel gewesen sein.

Autor:

Thomas Meißner aus Witten

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